Würzburg

Immer eine offene Tür

Michael Lindner-Jung, Leiter der Bahnhofsmission, freut sich mit Lucia Rühling, Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung, und Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins Bahnhofsmission, über die Zuwendung der Bürger in Höhe von 7500 Euro.
Foto: Katharina Sprengel | Michael Lindner-Jung, Leiter der Bahnhofsmission, freut sich mit Lucia Rühling, Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung, und Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins Bahnhofsmission, über die Zuwendung der Bürger in ...

Mit einem Förderbetrag von 7500 Euro an den Förderverein Bahnhofsmission leistet die Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung in diesem Jahr erneut ihren Beitrag dazu, dass Menschen in Not auch nachts in Würzburg jederzeit eine sichere Zufluchtsstätte haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerstiftung.

Die Herausforderungen für die Mitarbeiter der Bahnhofsmission Würzburg sind durch die Corona Pandemie noch größer geworden: Das Angebot für Bedürftige und Hilfesuchende musste aufgrund vieler Corona-Auflagen stark reduziert werden, Lebensmittelausgabezeiten wurden eingeschränkt, und wegen der Abstands- und Hygieneregeln dürfen sich viel weniger Besucher drinnen aufhalten als vorher. Begegnungen jeglicher Art sind deshalb schon lange nur beschränkt möglich.

Trotzdem haben allein im Jahr 2020 fast 40 000 Menschen Hilfe unterschiedlichster Art in der Bahnhofsmission gesucht, über 31 000 Mal erhielten die Hilfesuchenden eine Notversorgung mit Lebensmitteln. Bereits seit 1898 gibt es die Bahnhofsmission Würzburg, die Bedürftigen, Ortsfremden oder am Bahnhof gestrandeten Menschen ohne Anmeldung, ohne Bedingungen und unentgeltlich zur Seite steht. Sie ist oft die erste oder letzte Anlaufstelle für Menschen, die sich in einer Notlage befinden und einfach nicht mehr weiter wissen. Die Bahnhofsmission ist Tag und Nacht für jeden Hilfesuchenden geöffnet und dies an 365 Tagen im Jahr.

Inbesondere nachts ist die Bahnhofsmission oft der letzte Rettungsanker für Menschen in Not, sehr häufig sind es vor allem Frauen, die Schutz und Geborgenheit suchen, insgesamt 304 Mal diente die Bahnhofsmission im vergangenen Jahr hilfesuchenden Menschen als Notübernachtungsstelle. Die dauerhafte Aufrechterhaltung dieses wichtigen 24-Stunden Angebots ist nur durch regelmäßige Hilfe vieler Spender möglich, heißt es in der Mitteilung der Bürgerstiftung weiter.

Seit vielen Jahren setzt sich der Förderverein Bahnhofsmisson e.V. mit großem ehrenamtlichen Einsatz dafür ein, die Christophorus Gesellschaft als Träger der Bahnhofsmission zu unterstützen.

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