Würzburg

Impfportal: Anmeldung bald auch mit gemeinsamer E-Mail-Adresse möglich

Die Staatsregierung setzt bei der Organisation der Corona-Impfung weiter auf das digitale Impfportal. Nach Klagen von Senioren soll das Anmelden aber einfacher werden.
Über das Impfportal des Freistaats Bayern können sich Impfwillige  online für spätere Termine zur Corona-Schutzimpfung registrieren lassen.
Foto: Isolde Krapf | Über das Impfportal des Freistaats Bayern können sich Impfwillige  online für spätere Termine zur Corona-Schutzimpfung registrieren lassen.

Das Impfportal der Staatsregierung sorgt für Schlagzeilen: Viele ältere Menschen fremdeln mit der digitalen Anwendung. In einer Mitteilung vom Freitag betonen die Minister Klaus Holetschek (Gesundheit) und Judith Gerlach (Digitalisierung) die Vorzüge der Software BayIMCO. Gleichzeitig versprechen die CSU-Politiker Verbesserungen für die Nutzer.

Laut Holetschek standen bei der Entwicklung der Plattform die Aspekte Datenschutz und Datensicherheit "ganz klar im Vordergrund". Schließlich würden hier "hochsensible Gesundheitsdaten" verarbeitet. Zur Funktionalität gehörten neben der Anmeldung und Terminvergabe auch die Impfstoffverwaltung und die Impfdokumentation. Gerlach gibt sich kämpferisch: "Mit digitalen Mitteln können wir dieser Pandemie sehr entschlossen entgegentreten."

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Auch wenn ein funktionierendes Portal das gegenwärtige Kernproblem – den Mangel an Impfstoff – nicht beheben kann, soll es für die Nutzer Verbesserungen geben. Die Software werde weiter angepasst, so Holetschek. So soll künftig unter anderem die "Nutzung einer gemeinsamen E-Mail-Adresse für mehrere Personen" möglich sein. Genau das hatten sich viele Leser, die sich an die Redaktion gewandt hatten, gewünscht. Freitagmittag indes war diese Funktion noch nicht verfügbar.

Bundesweite Hotline für Impf-Registrierung bleibt bestehen

Personen, die sich im Portal angemeldet haben, bekommen dann, sobald sie an der Reihe sind (und Impfstoff vorhanden ist), per SMS oder E-Mail mehrere mögliche Impftermine im zuständigen Impfzentrum genannt. Unter diesen können sie individuell einen auswählen. Ehepaare oder Nachbarn könnten so einen gemeinsamen Termin vereinbaren.

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Derweil betonen die Minister, dass Personen, die überhaupt keinen Zugang zum Internet haben, sich auch weiterhin über die bundesweite Hotline 116 117 oder direkt über ihr zuständiges Impfzentrum telefonisch registrieren lassen können. Diese Personen würden dann später zurückgerufen, um mit ihnen einen Termin im jeweiligen Impfzentrum zu vereinbaren.

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