HÖCHBERG

In Höchberg ausrangiert, in Afrika immer noch im Einsatz

In Höchberg ausrangiert, in Afrika immer noch im Einsatz       -  (vero) Wer schon einmal ein eigentlich treues  Auto wegen gesetzlichen Richtlinien  entsorgen musste, der tat dies manchmal mit einem weinenden Auge: Was für eine Vorstellung, dass der niedliche Käfer oder kantige 1989-Corsa ausgeschlachtet und in der Weltgeschichte verteilt wird. Was für eine Erleichterung nun dieses Bild: Ein vom Markt Höchberg ausrangierter Bürgerbus darf weiterfahren – an der Elfenbeinküste. In Höchberg hatte dieses Auto elf Jahre lang eifrig seinen Dienst getan, bis Rost und ein Motorschaden ihm ordentlich zusetzten. Für 500 Euro hatte die Gemeinde den Mercedes Sprinter, Baujahr 1999, an einen Schrotthändler verkauft. Das war im November 2012. Weihnachten 2013 verbrachte Klaus Pankalla aus dem nordrhein-westfälischen Bad Laasphe mit seiner Frau den Jahreswechsel an der Elfenbeinküste, sah im Vorbeifahren den Bürgerbus und drückte schnell auf den Auslöser. Pankalla selbst ist Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau seiner Heimatstadt, kennt daher das Prinzip Bürgerbus. Allerdings ist er sich aus eigener Erfahrung im fernen Afrika  sicher, dass dort der Bus nicht für geordnetes Transportieren von Senioren verwendet wird. „Das funktioniert eher wie ein Großtaxi.“ Üblicherweise quetschen sich 30 Mann in den Kleinbus und hängen sich bei Bedarf auch an die Türen. Gerd Waltinger, Höchberger Hauptamtsleiter, bringt es trocken auf den Punkt: „Der TÜV Süddeutschland funktioniert sicher anders als der TÜV Elfenbeinküste.“
Foto: Pankalla | (vero) Wer schon einmal ein eigentlich treues Auto wegen gesetzlichen Richtlinien entsorgen musste, der tat dies manchmal mit einem weinenden Auge: Was für eine Vorstellung, dass der niedliche Käfer oder kantige ...
Wer schon einmal ein eigentlich treues Auto wegen gesetzlichen Richtlinien entsorgen musste, der tat dies manchmal mit einem weinenden Auge: Was für eine Vorstellung, dass der niedliche Käfer oder kantige 1989-Corsa ausgeschlachtet und in der Weltgeschichte verteilt wird. Was für eine Erleichterung nun dieses Bild: Ein vom Markt Höchberg ausrangierter Bürgerbus darf weiterfahren – an der Elfenbeinküste. In Höchberg hatte dieses Auto elf Jahre lang eifrig seinen Dienst getan, bis Rost und ein Motorschaden ihm ordentlich zusetzten. Für 500 Euro hatte die Gemeinde den Mercedes Sprinter, Baujahr 1999, an einen Schrotthändler verkauft. Das war im November 2012. Weihnachten 2013 verbrachte Klaus Pankalla aus dem nordrhein-westfälischen Bad Laasphe mit seiner Frau den Jahreswechsel an der Elfenbeinküste, sah im Vorbeifahren den Bürgerbus und drückte schnell auf den Auslöser. Pankalla selbst ist Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau seiner Heimatstadt, kennt daher das Prinzip Bürgerbus. Allerdings ist er sich aus eigener Erfahrung im fernen Afrika sicher, dass dort der Bus nicht für geordnetes Transportieren von Senioren verwendet wird. „Das funktioniert eher wie ein Großtaxi.“ Üblicherweise quetschen sich 30 Mann in den Kleinbus und hängen sich bei Bedarf auch an die Türen. Gerd Waltinger, Höchberger Hauptamtsleiter, bringt es trocken auf den Punkt: „Der TÜV Süddeutschland funktioniert sicher anders als der TÜV Elfenbeinküste.“
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