Iraner verschärfen Protest - zugenähte Münder

Flüchtlinge       -  Seit etwa 100 Tagen protestieren Asylbewerber aus dem Iran in Würzburg gegen ihre Lebensbedingungen.
Foto: Max Koch (Archivbild 4. Juni 2012) | Seit etwa 100 Tagen protestieren Asylbewerber aus dem Iran in Würzburg gegen ihre Lebensbedingungen.

Nach 80 Tagen Protest haben die Iraner in Würzburg ihren Streik erneut verschärft. Zwei der acht Männer nähten sich ihre Münder zum Teil zu und traten damit erneut in Hungerstreik. Sie wollen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sofort als politische Flüchtlinge anerkannt werden. Zudem fordern sie nach eigenen Angaben die Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte und einen Abschiebungsstopp. Die anderen sechs Männer klebten ihre Lippen mit Pflastern zu. Vier der ursprünglich zehn streikenden Iraner wurden bereits als politische Flüchtlinge anerkannt. Die Lippen der beiden Iraner waren an den Seiten mit ...

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