Höchberg

Jahreshauptversammlung des OGV Höchberg

Mitglieder des OGV Höchberg bei der Jahreshauptversammlung mit Referentenvortrag zum Thema Pflanzenernährung.
Foto: Harald Wollny | Mitglieder des OGV Höchberg bei der Jahreshauptversammlung mit Referentenvortrag zum Thema Pflanzenernährung.

Die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Brigitte Wollny, konnte 60 Mitglieder und elf Gäste zur Jahreshauptversammlung begrüßen und bedankte sich für deren Besuch. Zuerst gedachte die Versammlung ihren neun verstorbenen Mitgliedern. Mit 15 Neumitgliedern erreicht der Verein einen Mitgliederstand von 383. Die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden kurz vorgestellt mit den Höhepunkten: Die Ausflüge nach Halle, Leipzig und Freyburg sowie der Adventsausflug nach Amberg und Schloss Guteneck. Die Vorsitzende, Brigitte Wollny, ging auf den Klimawandel ein und stellte die Frage in den Raum, ob solche Bauernregeln künftig noch zutreffen: „Wenn’s an Kunigunde (3.3.) friert, man’s noch 40 Tage spürt“. Mit den extremen Wetterverhältnissen kommen viele Pflanzen nicht zurecht. Neue Schädlinge breiten sich aus, die man  größtenteils noch gar nicht kennt.

Zwei Ausflüge für dieses Jahr wurden vorgestellt: 4-tages Ausflug an die Ostsee vom 25. bis 28. Juni und der Besuch der Landesgartenschau in Ingolstadt am 6. Juni.

Neue Kreisfachberaterin

Die neue Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Jessica Tokarek, stellte sich vor. Nach der Fachoberschule in Triesdorf studierte sie an der Fachhochschule Weihenstephan Gartenbau. Danach übernahm sie die Leitung des großelterlichen Obstbaubetriebes in Leinach. Hier konnte sie Erfahrungen sammeln, die sie im Obst- und Gartenbauverein Leinach vertiefte. Sie ist im Kreisverband Ansprechpartnerin in allen Belangen der Vereinsführung, Schnittkurse, Vorträge, Aktionen usw.

Referentenvortrag

Marcus Späth von der Gärtnerei Hupp, Höchberg, hatte das Thema: Pflanzenernährung, richtiges Düngen und Bodenverbesserung. Die wichtigsten Nährstoffe für die Pflanzen sind die Haupt- (wie Stickstoff N, Phosphor P, Kalium K, Magnesium Mg und Calcium Ca) und die Spurennährstoffe (wie Eisen Fe, Kupfer Cu, Mangan Mn und Zink Zn). Mit Bildern wurden die entsprechenden Nährstoffmängel an Pflanzen gezeigt. Die Unterschiede zwischen einer mineralischen und einer organischen Düngung erläuterte Herr Späth und stellte die Vor- und Nachteile klar heraus. Ein besonderer organischer Dünger ist das selbst hergestellte Bokashi („fermentiertes Allerlei“) das durch Fermentation sehr viele Vitamine und Enzyme erzeugt. Stichwort: Sauerkrautprinzip.

Von: Harald Wollny, Schriftführer, OGV Höchberg

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