Würzburg

Karl-Peter Büttner gestorben

Langjähriger Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken

Im Alter von 73 Jahren ist am Donnerstag, 21. Januar, Karl-Peter Büttner in Würzburg gestorben. Er war über lange Jahre Leiter des Bereichs Medien der Diözese Würzburg sowie ehrenamtlich Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, heißt es in einer Pressemitteilung des Ordinariates Würzburg.

Büttner wurde 1947 geboren und stammte aus Astheim. Nach dem Abitur am Würzburger Riemenschneider-Gymnasium studierte er in Würzburg Geschichte, Sozialkunde und Deutsch. Nebenamtlich begann er 1973 als Präfekt am Bischöflichen Studienseminar Kilianeum zu arbeiten. Von 1975 bis 1984 war Büttner dort hauptberuflich Präfekt. 1984 wechselte er als Leiter in die Medienzentrale des Bistums Würzburg und übernahm zusätzlich ab 2004 die Leitung der Fachstelle für katholische Büchereiarbeit sowie der AV-Medienarbeit. Von 2004 bis 2012 war Büttner zudem Leiter des Bereichs Medien.

Als Projektleiter betreute er außerdem das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ und engagierte sich für die vielfältigen Belange der Medienarbeit im Bistum Würzburg. So übernahm er unter anderem als Ruheständler von 2014 bis 2015 erneut die Aufgabe des Geschäftsführers von „Kirche in Bayern“.

Dem Diözesanrat der Katholiken gehörte Büttner seit 1998 an, von 2006 bis 2018 als Vorsitzender. Seither war dort als zugewählte Persönlichkeit aktiv. Von 2006 bis 2018 gehörte er als Vorstandsmitglied dem Diözesanpastoralrat an und war bis zu seinem Tod Vertreter im Landeskomitee der Katholiken in Bayern. In die Kunstkommission des Bistums Würzburg berief ihn Bischof Friedhelm Hofmann 2006, im Jahr 2008 zusätzlich in den Diözesansteuerausschuss. Seit 2010 war Büttner Vertreter des Diözesanrats im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), heißt es weiter in der Mitteilung. 

Büttners Nachfolger als Diözesanratsvorsitzender, Dr. Michael Wolf, betont: „Wir haben Karl-Peter Büttner viel zu verdanken.“ Insbesondere in den zwölf Jahren als Vorsitzender des Diözesanrats habe er die Arbeit dieses Gremiums maßgeblich geprägt.

Büttner habe sich als Stimme der Laien im Bistum Würzburg verstanden. Auf Diözesan-, Landes- wie auch Bundesebene habe er sich für ein Ernstnehmen und verbindliches Mitwirken der Laienräte auf Augenhöhe eingesetzt. „Sein Blick endete aber nicht an der Grenze unseres Landes. 2011 führte er die erste Delegation des Diözesanrats beim Besuch der Diözese Óbidos in Brasilien an, um einen ersten Kontakt mit den Laiengremien unserer Partnerdiözese zu knüpfen.“

Büttner hinterlässt seine Ehefrau und zwei erwachsene Söhne.

Karl-Peter Büttner
Foto: Markus Hauck (POW) | Karl-Peter Büttner
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