Würzburg

Kinder backen für Kinder

Bäckerei-Geschäftsführer Johannes Schmitt (Zweiter von links) überreichte die Kuchen-Spendenschecks an Professor Dr. med. Christina Kohlhauser-Vollmuth, Chefärztin der Missio Kinderklinik (links) sowie Herrn und Frau Lutz vom Hambacher Förderverein krebskranker Kinder e.V. (rechts).
Foto: Christine Weißenberger, Bäckerei Peter Schmitt | Bäckerei-Geschäftsführer Johannes Schmitt (Zweiter von links) überreichte die Kuchen-Spendenschecks an Professor Dr. med.

Normalerweise versammelten sich jedes Jahr am Totensonntag in der Backstube der Bäckerei Peter Schmitt hunderte Kinder mit ihren Eltern, um leckere Plätzchen zu backen. Da sich das 2020 in der gewohnten Form nicht umsetzen ließ, die Kinder aber nicht ohne Backspaß bleiben sollten, brachte die Bäckerei Peter Schmitt die Weihnachtsbackstube einfach nach Hause: In den Wochen vor Weihnachten konnte man in jeder Filiale Kinderbacksets bestehend aus Gewürzmürbteig, Rollholz, Ausstechern, bunten Streuseln und einer Kinderbackschürze erwerben, heißt es in einer Pressemitteilung.

100 Prozent des Gewinns wurden dabei wie jedes Jahr an zwei Institutionen der Region gespendet, die sich für kranke Kinder und ihre Familien einsetzen. Der reißende Absatz war für Geschäftsführer Johannes Schmitt überwältigend: „Innerhalb der ersten Woche waren schon fast 1000 Pakete komplett ausverkauft, und wir mussten schnellstens nachproduzieren.“  

Insgesamt 7300 Euro

Insgesamt wurden 1462 Backsets verkauft, was eine Spendensumme von aufgerundet 7300 Euro ergab,  so viel wie noch nie. Darüber freuen kann sich neben dem Hambacher Förderverein krebskranker Kinder e.V. auch die Missio Kinderklinik in Würzburg. Im coronakonformen Rahmen wurden die beiden Schecks über jeweils 3650 Euro in Kuchenform von Johannes Schmitt übergeben.

Prof. Dr. Christina Kohlhauser-Vollmuth, Chefärztin der Missio Kinderklinik, zeigte sich begeistert über diese hohe Spendensumme, mit der zwei Projekte unterstützt werden sollen. Ein Teil werde für Frühchen und ihre Mütter verwendet, um sie in der ersten Zeit nach der Geburt an die Hand zu nehmen. So werden sie im Stillcafé durch ausgebildete Still- und Lactationsberaterinnen betreut oder können dank Bonding Tops engen Körperkontakt zu ihrem Neugeborenen halten.

Der zweite Teil fließt ins Harl.e.kin Projekt, bei dem Eltern und Risikoneugeborene nach der Entlassung von der Intensivstation von einem pflegerischen Team zu Hause weiterbegleitet und unterstützt werden – so lange, bis sie sich bei der Versorgung ihres Kindes ausreichend sicher fühlen. Im Jahr wird hierbei etwa 30 bis 40 Familien geholfen.

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