Würzburg

MP+Kliniken im Winter-Lockdown: Enormer Andrang auf Psychiatrie

Die dunkle Jahreszeit und Corona lassen Menschen seelisch leiden, viele suche Hilfe. Doch Kliniken in der Region sind schon voll belegt und können nur noch Notfälle behandeln.
Wenn die Psyche leidet: Laut der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern (KVB)  gab es im Jahr 2020 in Unterfranken rund acht Prozent weniger Anfragen nach psychotherapeutischen Sprechstunden als im Vorjahr. Gestiegen aber ist die Nachfrage für Termine zur Akutbehandlung. 
Foto: Julian Stratenschulte, dpa | Wenn die Psyche leidet: Laut der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern (KVB)  gab es im Jahr 2020 in Unterfranken rund acht Prozent weniger Anfragen nach psychotherapeutischen Sprechstunden als im Vorjahr. Gestiegen aber ist die Nachfrage für Termine zur Akutbehandlung. 

Der mehrfach verlängerte Winter-Lockdown belastet die Menschen seelisch viel stärker als der erste Corona-Shutdown im Frühjahr. Das spüren in Unterfranken die Hausärzte, die Psychotherapeuten und die Leiter psychiatrischer Kliniken. Sie alle berichten von einer stark zunehmenden Zahl von Terminanfragen und von immer mehr hilfesuchenden Patienten. "Der Lockdown im Frühjahr war hart, aber dann wurde es zum Sommer hin besser", sagt der Direktor der Psychiatrie an der Uniklinik Würzburg, Professor Jürgen Deckert. "Seit November aber folgt ein Lockdown auf den nächsten. Und die Menschen leiden darunter, ...

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