Würzburg

Kommentar: Die CSU und Willi Dürrnagel: Welche Stadträte sind erwünscht?

Die Absage an einen Listenplatz für Willi Dürrnagel wirft das Licht auch auf die Frage, welchen Typ von Kommunalpolitiker die Parteien brauchen – und welchen die Wähler.
Die gewählten Vertreter: Sitzung des Würzburger Stadtrates. 
Foto: Thomas Obermeier | Die gewählten Vertreter: Sitzung des Würzburger Stadtrates. 

Von Teamgeist ist die Rede, von der Mannschaft, die im Stadtrat gebraucht werde. Die Fraktion solle geschlossen auftreten und möglichst auch so abstimmen. Ruhe als erste Bürgerpflicht – in schwieriger Lage ist das eine bekannte Strategie. Lesen Sie dazu: Kein Listenplatz: Würzburger CSU serviert Willi Dürrnagel ab Im Fall der Würzburger CSU, deren Vormachtstellung nach zwei schwachen Wahlen wankt, trifft sie auf Willi Dürrnagel. Der ist als sperrig bekannt und holt in genau dieser Rolle alle sechs Jahre viele Stimmen. Warum bekommt er sie? Sicher auch, weil er nahezu omnipräsent ist, es gibt ...

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