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Kritischer Spaziergang mit Christian Zwanziger und Karen Heußner

Britta Huber (Stadträtin), Christian Zwanziger (MdL, Sprecher für Landesentwicklung und Tourismus), Karen Heußner (Landratskandidatin), Thomas Lauer (Stadtratskandidat Platz 2), Werner Binnen (Stadtratskandidat Platz 24), Stefan Rettner (Kreistagskandidat Platz 14), Josef Meixner (Stadtrat, Kreistagskandidat Platz 18), Jan Kohlhepp (Stadtratskandidat Platz 6).
Foto: Yolanda Ferri-Coballes | Britta Huber (Stadträtin), Christian Zwanziger (MdL, Sprecher für Landesentwicklung und Tourismus), Karen Heußner (Landratskandidatin), Thomas Lauer (Stadtratskandidat Platz 2), Werner Binnen (Stadtratskandidat Platz ...

Interesse weckte die Einladung der Grünen Ochsenfurt zum Flächenfraß-Spaziergang rund um das geplante Wohnsiedlungsgebiet „Oberer Dümmersberg“. Mit etwa 50 Teilnehmern sei die Veranstaltung laut einer Pressemitteilung ein Erfolg -gewesen. Als Experten hatten die Ochsenfurter Grünen den Landtagsabgeordneten Christian Zwanziger, Sprecher für Landesentwicklung eingeladen. Ein Gefühl für die Dimensionen bekam die Gruppe, als sie die Mitte des geplanten Baugebiets erreichte und Britta Huber, Grüne-Stadträtin, ihnen anhand von Planunterlagen zeigte, dass sie bisher nur die erste Hälfte abgegangen waren und die zweite Hälfte der Wohnsiedlung noch folgen würde. Denn am Oberen Dümmersberg soll ein 27 Fußballfelder großes Wohngebiet für 550 Wohneinheiten beziehungsweise 1400 Einwohner entstehen. Offene Fragen waren, ob eine so große neue Siedlung überhaupt sinnvoll beziehungsweise notwendig ist und welche Auswirkungen diese neue Wohnsiedlung, zusammen mit dem neuen Gewerbegebiet Hohestadt-Süd, zum Beispiel auf die Innenentwicklung der Kernstadt und der Ortsteile oder auf die Verkehrsströme habe. Bei der anschließenden Diskussion kamen unter anderem Fragen zu folgenden Themen auf: Werden Grundbesitzer enteignet? Wie wird mit archäologischen Ausgrabungen umgegangen? Wie sollen die Verkehrsströme geführt werden? Auch die Ochsenfurter Landwirte zeigten sich nicht begeistert von den Plänen für die neue Siedlung und die Gewerbegebietserweiterung. Denn ihnen würden durch die Bebauung weitere wertvolle Ackerböden verloren gehen und die im Austausch angebotenen Ausgleichsflächen wären qualitativ und von der Entfernung unattraktiv.

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