Würzburg

MP+Läden dicht: Würzburgs Stadtmarketingchef empört über Notbremsen-Chaos

Über Nacht mussten sich Würzburgs Ladenbetreiber auf die Schließung der Geschäfte einstellen – falls sie überhaupt davon erfuhren. Für WümS-Chef Wolfgang Weier ein absolutes Unding.
Eine Passantin steht in der Würzburger Fußgängerzone vor einem geschlossenen Geschäft.
Foto: Patty Varasano | Eine Passantin steht in der Würzburger Fußgängerzone vor einem geschlossenen Geschäft.

Sie kam sehr schnell, die Corona-"Bundes-Notbremse": Am Freitag trat das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft, am Samstag galten bereits die neuen Regeln. Für Würzburgs Ladenbetreiber tat sich damit ein Problem auf: Ob sie am Samstag öffnen durften oder nicht, das war einen Tag vorher keineswegs klar.Der Hintergrund: Bei einer Inzidenz von über 150 an drei aufeinander folgenden Tagen müssen die Geschäfte nach einem Karenztag schließen, erlaubt ist dann nur noch Abholung. Am Freitag lag die Inzidenz in Würzburg bei 137,6 – und damit unter 150. An den drei Tagen davor lag sie aber darüber.

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