Würzburg

MP+Landgericht Würzburg: Durchsuchung der Wohnung eines Würzburger Fotografen war rechtswidrig

Die Staatsanwaltschaft suchte bei einem Fotojournalisten nach Beweisen – illegal, entschied das Landgericht jetzt. Was Hintergrund war und was im Beschluss steht.
Die Wohnung eines Würzburger Fotografen ist im November 2021 durchsucht worden – rechtswidrig, wie das Landgericht Würzburg jetzt entschied. Hier ein Bild von Polizisten, aufgenommen von dem Fotografen bei einer 'Querdenker'-Demo im Winter.
Foto: Thomas P. (Archivbild) | Die Wohnung eines Würzburger Fotografen ist im November 2021 durchsucht worden – rechtswidrig, wie das Landgericht Würzburg jetzt entschied. Hier ein Bild von Polizisten, aufgenommen von dem Fotografen bei einer "Querdenker"-Demo im Winter.

Im November 2021 hat das Amtsgericht Würzburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung bei einem Würzburger Fotojournalisten angeordnet. Das Ziel: die Beschlagnahmung von Fotoaufnahmen zur Verwendung als Beweismittel. Dies geht aus einem aktuellen Beschluss des Landgerichts Würzburg hervor, demzufolge es jetzt entschieden hat: Die Durchsuchung war rechtswidrig.Der Betroffene hatte damals erfolglos sein Zeugnisverweigerungsrecht als Journalist angeführt und nach der Durchsuchung Beschwerde eingereicht.

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