Würzburg

Landwirte atmen auf: Gebiete mit Nitrat-Auflagen werden kleiner

Teil-Erfolg für Bauern: Künftig soll die Grundwasserqualität durch eine höhere Zahl von Messstellen beurteilt werden. Warum das manchem Landwirt jedoch nicht nutzen könnte.
Gülle wird heute - im Gegensatz zu früher - bodennah ausgebracht, um die Nährstoffe möglichst genau zu verteilen und Geruchs- und Ammoniak-Emissionen gering zu halten.
Foto: Bayerischer Bauernverband / Schramböhmer | Gülle wird heute - im Gegensatz zu früher - bodennah ausgebracht, um die Nährstoffe möglichst genau zu verteilen und Geruchs- und Ammoniak-Emissionen gering zu halten.

Jubel bei den Bauern statt Protest: Kurz bevor die neue Düngeverordnung am 1. Januar 2021 so manchen Landwirt zu schmerzhaften Einschnitten bei der erlaubten Düngemittelmenge zwingen wird, könnte sich das Blatt in letzter Minute wenden. Denn: Die Gebietskulisse wird unter der Federführung des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums neu überarbeitet. Dabei zeichnet sich ab, dass sich bei der neuen Karte die "roten Gebiete" halbieren könnten. "Mindestens aber deutlich verkleinern werden", wie die unterfränkische Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber (CSU) sagt.

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