Mahnmal und Kirchen-Mittelpunkt

Die Kirchenruine an der Hofstallstraße, aus der rechts und links als Symbol für neues Leben zwei spitze Türme ragen, ist heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Nach der Kriegszerstörung am 16. März 1945 wurde am 4. Advent 1957 die neue St.-Johannis-Kirche wieder feierlich eingeweiht. An dieses Ereignis vor 50 Jahren und die Entstehungsgeschichte aus den Ruinen wird an diesem Sonntag mit einem Festgottesdienst, einem Empfang und einem Konzert erinnert.
Eine Aufnahme vom Innenraum der früheren Johanniskirche, wie sie nur wenige kennen. Neugotisch, für eine evangelische Kirche der Zeit aber doch reich ausgestattet. Vielleicht ein Zeichen in einer auch heute noch hauptsächlich katholisch geprägten Stadt.
Foto: Repro Obermeier | Eine Aufnahme vom Innenraum der früheren Johanniskirche, wie sie nur wenige kennen. Neugotisch, für eine evangelische Kirche der Zeit aber doch reich ausgestattet. Vielleicht ein Zeichen in einer auch heute noch hauptsächlich katholisch geprägten Stadt.

Im Gegensatz zu St. Stephan, einer früheren Klosterkirche, der ersten evangelischen Kirche in Würzburg und heutigen Dekanatskirche, ist St. Johannis der erste protestantische Kirchenneubau in der Stadt. Sie wurde im Jahr 1895 eingeweiht, nachdem die evangelische Gemeinde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ständig gewachsen war. Eine prächtige Stadtkirche im neugotischen Stil mit einem schlanken Fassadenturm und einem nach außen ansprechend gegliederten Kirchenschiff.

Archiv-Artikel
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