Würzburg

Mainfranken-Messe in Würzburg endet mit 101 000 Besuchern

Mit knapp 101 000 Besuchern ist die Mainfranken-Messe zu Ende gegangen - ein durchschnittlicher Wert. Für die Zukunft haben die Veranstalter ein klares Motto ausgegeben.
Impressionen von der Mainfrankenmesse am Sonntag 06.10.19.
Foto: Silvia Gralla | Impressionen von der Mainfrankenmesse am Sonntag 06.10.19.

Mit 100 800 Besuchern ist die Mainfranken-Messe am Sonntag in Würzburg zu Ende gegangen. Die neuntägige Schau erreichte damit fast exakt den Durchschnittswert der vergangenen drei Ausgaben. Zuletzt waren 2017 etwa 103 000 Besucher an die Talavera in Würzburg gekommen.

Wie die Veranstaltergesellschaft AFAG (Nürnberg) am Sonntag weiter mitteilte, waren etwa 60 Prozent der 600 Aussteller aus Würzburg und Umgebung. Dieser Anteil solle in Zukunft erhöht werden, um "die Vielfalt der Region Mainfranken noch besser sichtbar zu machen". Es gelte, weitere Aussteller "mit besonderen Produkten und Impulsen für die Messe zu gewinnen".

Laut AFAG haben die Vorbereitungen für die nächste Mainfranken-Messe (25. September bis 3. Oktober 2021) bereits begonnen. Der schon diesmal vertretene Bereich "Outdoor und Sport" werde dann einer der Schwerpunkte sein.

Worauf sich die Messeveranstalter stützen

Die Veranstalter wollen bei ihrer Planung die Meinungen von Messepartnern, Ausstellern und Besuchern berücksichtigen. Es gebe entsprechende Befragungen, so AFAG am Sonntag.

Außerdem stützt sich das Unternehmen auf Erkenntnisse des bundesdeutschen Dachverbandes Auma, wonach unter anderem der regionale Bezug einer Publikumsmesse ein wichtiger Faktor für den Erfolg sei. Das hatte ein Auma-Sprecher bereits im Vorfeld der diesjährigen Mainfranken-Messe gegenüber dieser Redaktion betont. Die Region als Herzstück der Mainfranken-Messe soll dort "in Zukunft noch mehr Raum bekommen", kündigte AFAG an.

Wie positive Stimmen ausfielen

Zu den Ausstellern mit positivem Messefazit zählt die Handwerkskammer für Unterfranken. Sie war heuer zum ersten Mal dabei. "Wir konnten hier viele Menschen für das Handwerk begeistern und ein modernes Bild von den unterschiedlichen Berufsbildern im Handwerk vermitteln", wird Kammer-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul in der AFAG-Mitteilung zitiert. "Die Mainfranken-Messe ist eine tolle Möglichkeit, um ein breites Publikum in Unterfranken zu erreichen."

Die Kammer hatte vor allem mit VR-Brillen Publikum angezogen. Die Besucher konnten damit Handwerkern verschiedener Sparten virtuell über die Schultern schauen. Wie aus der Handwerkskammer zu erfahren war, sollen diese Brillen nun unter anderem in Schulen eingesetzt werden, um einen modernen Einblick in diverse Berufe zu geben.

Die Mainfranken-Messe findet alle zwei Jahre statt. Sie gibt es seit 1950. Trägerin ist die Stadt Würzburg. Die Schau zählt zu den größten ihrer Art in Bayern. Artverwandt ist die Verbrauchermesse Ufra in Schweinfurt, die 2020 vom 26. September bis 4. Oktober stattfinden wird. Sie hatte zuletzt 350 Aussteller und knapp 70 000 Besucher.

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