Würzburg

Mainfranken Theater: Der Neubau zeigt sich erstmals ohne Gerüst

Die Sanierung des Mainfranken Theaters ist in vollem Gange. Und dies ist nun auch für Außenstehende deutlich erkennbar. Langsam zeigt sich das neue Gesicht des Theaters.
Das Mainfranken Theater in Würzburg: Das Gerüst wurde schon teilweise entfernt.
Foto: Thomas Obermeier | Das Mainfranken Theater in Würzburg: Das Gerüst wurde schon teilweise entfernt.

Es ist ein großer Schritt für die Bauarbeiten des Mainfranken Theaters: Das Gerüst am neuen Kopfbau wird abgebaut. Nach und nach tragen die Arbeiter Stange für Stange ab, bis Dienstag soll der obere Bereich des Gebäudes komplett gerüstfrei sein - und dann die charakteristische Fassade mit den großen Fenstern und Natursteinfliesen vollständig zu sehen sein.

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"Endlich ist es nun soweit: Der Vorhang vor unserem Theaterneubau hat sich nun spektakulär geöffnet", sagt Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor am Mainfranken Theater. Die Fassadengerüste sind nun fast vollständig verschwunden. Seitliche Hilfsgerüste stehen noch für kurze Zeit.

"Die großzügigen Natursteinflächen strahlen zum ersten Mal in der Frühlingssonne. Vor den weitläufigen Panoramafenstern lädt schon jetzt der neue Stadtbalkon zu baldigen Theaterbesuchen mit beeindruckendem Ausblick ein." In den kommenden Wochen startet nun mit dem Ende der Frostperiode die Gestaltung der Außenanlagen. Schwerpunkt werden hier die Pflasterarbeiten auf dem Vorplatz sein.

Eröffnung im Herbst dieses Jahres

"Nun zeigt sich erstmals das neue Gesicht des zukünftigen Theaters in seiner ganzen Schönheit: ein selbstbewusstes, klares Gebäude für die Stadt mit Blick in die Stadt, zugleich Sinnbild unserer Theaterarbeit", freut sich auch Markus Trabusch, Intendant am Mainfranken Theater. "Das Theater wird nun schon über das Gebäude als elementarer, ja unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgesellschaft erkennbar."

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Dieser Schritt sei für Theatermacher von kaum zu überschätzender Bedeutung, "weil das Gebäude als Beleg für die Wertschätzung unserer Arbeit erkennbar wird." Wenngleich bislang nur die äußere Hülle zu sehen ist, hofft Trabusch, dass sich ab Herbst für die Künstlerinnen und Künstler sowie für das Publikum ein völlig neues Kapitel "der ruhmreichen Theatergeschichte Würzburgs schreiben lässt."

Im Herbst dieses Jahres soll der Erweiterungsbau eröffnen. Bis zur Saison 2022/23 soll das Theater vollständig umfassend saniert sein. Vorübergehend (außerhalb des Lockdowns) finden große Produktionen in der "Theaterfabrik Blaue Halle" der va-Q-tec AG in der Dürrbachau statt.

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