Würzburg

Mehr ÖPNV für den Landkreis Würzburg

Der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU) hat in seiner Sitzung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Ausweitung der Busverkehre im Landkreis Würzburg beschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.„Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Würzburg durch ein besseres Fahrtenangebot attraktiver zu machen und dadurch die Umwelt zu entlasten“, so Landrat Eberhard Nuß nach der Sitzung.

- Auf der Linie 450 besteht für Fahrgäste von/nach Rimpar seit Anfang November durch einen abgestimmten Fahrplan mit der Linie 452 (Arnstein) ein 15-Minuten-Takt.

- Linien 430/460: Ab Februar 2020 werden einzelne Fahrten beschleunigt, in Estenfeld wird der Triebweg deutlich häufiger angebunden.

- Linie 48 wird zur Linie 480: Mit dem neuen Fahrplan, der Anfang Mai startet, wird das Fahrtenangebot deutlich ausgeweitet. Nachmittags wird ein 30-Minuten-Takt von/nach Würzburg eingeführt.

- Die Linie 51 wird zur Linie 510: Zwischen 14 und 19 Uhr wird die Taktfolge von und nach Würzburg verdoppelt, so dass zukünftig alle 20 Minuten ein Bus fährt.

- Linie 470: Durch den Einsatz zusätzlicher Fahrten verkürzt sich die Fahrzeit für Fahrgäste von und nach Helmstadt. Für alle Fahrgäste von/nach Waldbüttelbrunn gibt es eine Taktverdichtung.

- Linie 420: Nachmittags sollen alle 30 Minuten Busse zwischen Würzburg und Giebelstadt fahren. Außerdem wird das Gewerbegebiet Klingholz besser angebunden.

- Linie 14: Aufgrund der weiter steigenden Nachfrage werden auch in den Ferien Gelenkbusse eingesetzt.

- Neue Linie 437: Am 3. Februar 2020 startet der Betrieb der neuen Linie 437, die Mitarbeiter, Patienten und Besucher aus Kürnach, Estenfeld und Rimpar direkt ans Universitätsklinikum Würzburg bringt.

Außerdem werden die Spätfahrten im Verdichtungsraum Würzburg noch deutlich ausgeweitet. Die Busse fahren dann unter der Woche bis mindestens 23.30 Uhr, in der Nacht auf Samstag und in der Nacht auf Sonntag werden zusätzliche Spätfahrten um 1.30 Uhr angeboten. Darüber hinaus können Zeitkartenkunden (Jahresabonnenten, Monatskarteninhaber) auch weiterhin vom Zuschuss beim APG-ServiceTaxi profitieren.

Im südlichen Landkreis wird der APG-RufBus durch zusätzliche Fahrtenangebote in den bisherigen Taktlücken weiter ausgebaut. Angedacht ist auch ein Heimbringservice in den Abendstunden.

Darüber hinaus beschloss der KU-Verwaltungsrat, die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Schüler und Azubis im Verkehrsverbund zu unterstützen.

„Wir werden alle beschlossenen Verkehrsverbesserungsmaßnahmen möglichst bald umsetzen, einige bereits in den ersten Monaten des Jahres 2020“, so KU-Vorstand Alexander Schraml.

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