Würzburg

MP+Messerangriff in Würzburg: Warum durfte der Somalier in Deutschland bleiben?

Hätte man den 24-Jährigen, der in Würzburg drei Frauen getötet hat, früher schon abschieben können – oder müssen? Die Rechtslage ist eindeutig.
Auch anderthalb Wochen nach dem Messerangriff in Würzburg legen Menschen am Barbarossaplatz Blumen nieder und zünden Kerzen an.
Foto: Patty Varasano | Auch anderthalb Wochen nach dem Messerangriff in Würzburg legen Menschen am Barbarossaplatz Blumen nieder und zünden Kerzen an.

Gut und Böse sei keine Frage der Herkunft, hat Ministerpräsident Markus Söder nach der Messerattacke von Würzburg gesagt. Recht hat er. Dennoch fragen sich viele Menschen, ob es nicht eine Möglichkeit gegeben hätte, den 24-jährigen Somalier festzusetzen oder gar des Landes zu verweisen, bevor er zum Messer griff und in Würzburg drei Frauen grausam tötete. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Rechtslage:Was bedeutet subsidiärer Schutz?Der heute 24 Jahre alte Mann war im Mai 2015 von Nordafrika über das Mittelmeer erst nach Italien und dann nach Deutschland eingereist.

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