Würzburg

MP+Messerattacke: Warum Hanjo Schrepfer Pflichtverteidiger des Täters ist

Es war eine furchtbare Tat. Das weiß auch Anwalt Hanjo Schrepfer. Aber da ist auch die Pflicht. Er muss den Messerstecher von Würzburg verteidigen – und ein wenig auch sich selbst.
Hans-Jochen Schrepfer ist einer der profiliertesten Strafverteidiger der Region. Er vertritt den 24-jährigen Somalier, der die Messerattentate in Würzburg verübt hat. 
Foto: Thomas Obermeier | Hans-Jochen Schrepfer ist einer der profiliertesten Strafverteidiger der Region. Er vertritt den 24-jährigen Somalier, der die Messerattentate in Würzburg verübt hat. 

Seit der Würzburger Anwalt Hanjo Schrepfer zum Pflichtverteidiger des Messerstechers bestellt wurde, bekommt der 46-jährige Jurist eine Flut an E-Mails. Oft triefen die Inhalte vor Hass. "Die Bestie" gehöre "an den nächsten Baum" ist fast noch harmlos. Dazu hagelt es Beschimpfungen gegen Schrepfer. "Wie kann man einen solchen Menschen vertreten", fragt in hilfloser Wut selbst eine seiner Angestellten, die es – anders als Außenstehende – besser wissen müsste. "Man fühlt die eigene Ohnmacht" Ein 24-jähriger Somalier hat in Würzburg drei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt und neben ...

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