Würzburg

MP+Missbrauch: Warum ein Betroffener nichts vom Geständnis des Priesters wusste

Vor seinem Tod gesteht ein Würzburger Priester Sexualkontakte zu einem Minderjährigen. Der Betroffene erfährt das erst Jahre später. Reicht die Entschuldigung der Bischöfe?
Der Betroffene Matthias Heppel (Mitte) mit seinen Unterstützern Johannes Heibel (links), Vorsitzender einer Opferinitiative, sowie Rechtsanwalt und CSU-Politiker Alexander Hoffmann (rechts).
Foto: Fabian Gebert | Der Betroffene Matthias Heppel (Mitte) mit seinen Unterstützern Johannes Heibel (links), Vorsitzender einer Opferinitiative, sowie Rechtsanwalt und CSU-Politiker Alexander Hoffmann (rechts).

Es war ein Schock. Vor 15 Jahren beging ein Priester der Diözese Würzburg Suizid. Es gab viele Nachrufe, Worte des Bedauerns, Fassungslosigkeit. Feierlich wurde der Geistliche zu Grabe getragen. Kurz nach seinem Tod wurde der Vorwurf bekannt, der Priester soll sexuelle Beziehungen zu einem Minderjährigen gehabt haben. Laut Staatsanwaltschaft Würzburg gab es Ermittlungen gegen ihn wegen Nötigung im besonders schweren Fall. Mit seinem Tod waren sie beendet.Betroffen davon war der damals minderjährige Matthias Heppel.

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