Würzburg

Mit Würzburger Anwalt: Renate Künast will Grundsatzurteil gegen Facebook

Seit langem verbreitet Facebook ein erfundenes Zitat der Grünen-Politikerin. Künast möchte, dass es konsequent gelöscht wird. Wie Anwalt Matthias Pilz die Klage begründet.
Renate Künast klagt gegen Facebook, damit der Internet-Riese dieses gefälschte Zitat nicht nur als Fake kennzeichnet, sondern konsequent löscht und in allen Varianten von der Plattform entfernt.
Foto: Screenshot: Michael Czygan, Montage: Daniel Biscan | Renate Künast klagt gegen Facebook, damit der Internet-Riese dieses gefälschte Zitat nicht nur als Fake kennzeichnet, sondern konsequent löscht und in allen Varianten von der Plattform entfernt.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast möchte in einer Art Musterprozess den Internet-Riesen Facebook zwingen, als rechtswidrig identifizierte Inhalte konsequent zu löschen. Vor dem Landgericht Frankfurt hat der Würzburger Anwalt Matthias Pilz von der Kanzlei Jun jetzt im Namen von Künast eine Unterlassungsklage gegen Facebook eingereicht.Gegenstand des Verfahrens ist ein Satz, der vor allem von rechtsextremen Nutzern verbreitet wird, den Künast aber nach eigenen Angaben nie gesagt hat. "Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher mal Türkisch lernen", heißt es da.

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