Würzburg

Mühevolle Handarbeit und ein unbekannter Toter

Auch Fehlbrände von Bodenfliesen, wohl für die Klosterausstattung, förderten die Archäologen aus dem Untergrund zutage.
Foto: Thomas Obermeier | Auch Fehlbrände von Bodenfliesen, wohl für die Klosterausstattung, förderten die Archäologen aus dem Untergrund zutage.

Dort, wo bis zum Sommer kommenden Jahres der Erweiterungsbau des Hotel Rebstock stehen soll, hinter den altehrwürdigen Mauern des Franziskanerklosters in der Neubaustraße, gähnt derzeit eine große tiefe Grube. Ein neues Haus mit zwei Tiefgarageneben für 49 Fahrzeuge ist im Bau, darüber entstehen auf dreineinhalb Stockwerken ein 220 Quadratmeter großer Tagungsraum sowie 54 Zimmer mit 108 Betten. Von Mai bis Dezember vergangenen Jahres waren hier die Archäologen am Werk. „An der bislang spannendsten Stelle der Stadt, an der wir ausgraben durften“, wie Dieter Heyse, Chef der gleichnamigen ...

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