Würzburg

MP+Nach der Messerattacke: Warum wir keine Fotos von Opfern veröffentlichen

Chefredakteur Michael Reinhard über die journalistische Herausforderung, Opfer  zu schützen, dem Täter keine Plattform zu bieten - und dennoch alles Relevante zu berichten.
Messerattacke in Würzburg       -  Blick auf den Barbarossaplatz in Würzburg am Samstagmittag (26.06.21) um 13 Uhr. Zahlreiche Menschen entzünden Kerzen und legen vor einem Kaufhaus in der Innenstadt Blumen nieder.
Foto: Patty Varasano | Blick auf den Barbarossaplatz in Würzburg am Samstagmittag (26.06.21) um 13 Uhr. Zahlreiche Menschen entzünden Kerzen und legen vor einem Kaufhaus in der Innenstadt Blumen nieder.

"Warum berichten Sie in Ihrer Zeitung und in Ihrem Internetangebot nur spärlich über die Opfer der Würzburger Messerattacke? Wäre es nicht wichtiger, den öffentlichen Fokus mehr auf sie zu richten und weniger auf den Täter?"Fragen wie diese erreichen uns momentan öfter. Die Redaktion hat darüber mehrfach diskutiert. Unsere Haltung zu diesem Thema ist eindeutig: Wir achten in der Berichterstattung mit größter Sensibilität darauf, dass das Gedenken an die Opfer nicht in den Hintergrund gerät.

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