Würzburg

MP+Nach Eisingen: Wurden Behinderte in Corona-Krise vernachlässigt?

Werden Menschen mit Behinderung mit angemessener Priorität geimpft? Dazu gibt es nach einem Corona-Ausbruch in einer Eisinger Einrichtung verschiedene Standpunkte.
Die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung wurden in der Corona-Krise nicht immer berücksichtigt.
Foto: Christophe Gateau, dpa | Die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung wurden in der Corona-Krise nicht immer berücksichtigt.

Lange schien es, als würde das St. Josefs-Stift in Eisingen (Lkr. Würzburg) gut durch die Corona-Krise kommen. Dann folgte die Katastrophe: Am Mittwoch meldete die Einrichtung für Menschen mit Behinderung 65 infizierte Personen. Weil in der Einrichtung nicht frühzeitig geimpft wurde, klagt nun Sprecherin Melissa Hager: "Menschen mit Behinderung haben keine gute Lobby."Laut Hager sind geistig Behinderte in besonderem Maß körperlich und psychisch schutzbedürftig.  Eine Impfung mit "höchster Priorität" sei deswegen angemessen.

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