Würzburg

Nächster Schritt vollzogen

Den Gesellschaftervertrag zum Klinikum Würzburg Mitte unterzeichneten (hinten von links) Professor August Stich, Vorsitzender des Missionsärztlichen Instituts, Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital, Vorsitzender Simon Kuttenkeuler sowie Ingrid Altenhöfer, Vorstandsmitglied des Vereins Kinderklinik am Mönchberg (vorne von links) die neuen Geschäftsführer des Klinikum Würzburg Mitte Wolfgang Popp (Krankenhaus Juliusspital) und Volker Sauer (Missionsärztliche Klinik).
Foto: Stiftung Juliusspital | Den Gesellschaftervertrag zum Klinikum Würzburg Mitte unterzeichneten (hinten von links) Professor August Stich, Vorsitzender des Missionsärztlichen Instituts, Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital, ...

Dass die Krankenhäuser Juliusspital und Missionsärztliche Klinik ab dem 1. Januar 2017 unter dem rechtlichen Dach Klinikum Würzburg Mitte zusammengehen werden, hatten die Träger Stiftung Juliusspital Würzburg, Verein für ärztlichen Dienst in Übersee – Missionsärztliches Institut Würzburg und Verein Kinderklinik am Mönchberg e. V im Juni bereits beschlossen.

Nun besiegelten die Trägervertreter die Entscheidung laut einer Pressemitteilung notariell. Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital, Professor August Stich, Vorsitzender des Missionsärztlichen Instituts Würzburg, Simon Kuttenkeuler, der Vorsitzende, sowie Ingrid Altenhöfer, Vorstandsmitglied des Vereins Kinderklinik am Mönchberg unterzeichneten den Gesellschaftsvertrag zur rechtlichen Zusammenführung beider Häuser zum Klinikum Würzburg Mitte und bestellten die bisherigen Klinikleiter Wolfgang Popp (Krankenhaus Juliusspital) und Volker Sauer (Missionsärztliche Klinik) zu Geschäftsführern des neuen Klinikums.

Das Klinikum Würzburg Mitte – eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) – beginnt am 1. Januar 2017 mit dem operativen Geschäft. Gesellschafter sind die Stiftung Juliusspital mit 60, das Missionsärztliche Institut mit 32 und der Verein Kinderklinik am Mönchberg e. V. mit acht Prozent der Geschäftsanteile.

Mit dem Zusammenschluss entsteht ein Klinikum mit 663 Planbetten, rund 1900 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von voraussichtlich 120 Millionen Euro im Jahr. Die bekannten und traditionsreichen Namen beider Krankenhäuser und deren Standorte bleiben erhalten.

Der nun eingeschlagene Weg eröffnet neue Chancen in der stationären Krankenversorgung und in der Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft, die zum Vorteil der Patienten ergriffen werden. Er garantiert und schafft Arbeitsplätze und sichert der Bevölkerung in der Region letztlich das besondere Angebot der beiden Traditionshäuser Krankenhaus Juliusspital und Missionsärztliche Klinik als Alternative zu großklinischen Konzernstrukturen, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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