Würzburg

Neue Missionen: ESA kooperiert mit Würzburger Satellitenforschern

In 600 Kilometern Höhe kreisen die Satelliten des Zentrums für Telematik um die Erde. Jetzt setzt auch die Europäische Raumfahrtagentur auf Wissen aus Würzburg.
So sehen sie aus, die rund vier Kilogramm leichten Satelliten der laufenden NetSat-Mission. Professor Klaus Schilling zeigt das Innenleben.
Foto: Silvia Gralla | So sehen sie aus, die rund vier Kilogramm leichten Satelliten der laufenden NetSat-Mission. Professor Klaus Schilling zeigt das Innenleben.

Es ist ein Meilenstein für die Würzburger Raumfahrtforschung: Das Zentrum für Telematik (ZfT) und die Europäische Raumfahrtagentur ESA kooperieren künftig bei der Entwicklung und Produktion von Kleinstsatelliten. Die Würzburger um ZfT-Vorstand Klaus Schilling, Uni-Professor für Robotik und Telematik, haben über die Jahre das Wissen dazu aufgebaut.Für ihr europaweites Netzwerk "ESA_Lab@" hat die ESA Kooperationsverträge mit rund 20 Einrichtungen der Spitzenforschung abgeschlossen. Aus Deutschland  sind dabei nur noch die TU Darmstadt und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz vertreten.