Würzburg

MP+Plagiatsjäger Weber zu Fall Baerbock: "Dafür nehme ich auch Anfeindungen in Kauf"

Sein aktueller Fall hat ihn auch in Deutschland bekannt gemacht. Im Interview verrät Plagiatsprüfer Stefan Weber, warum er sich in die grüne Kanzlerkandidatin verbissen hat.
Der österreichische Plagiatsprüfer Stefan Weber kritisiert die Selbstdarstellung der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und hat eine Reihe von Plagiatsstellen in ihrem neuen Buch entdeckt.
Foto: Joachim Bergauer | Der österreichische Plagiatsprüfer Stefan Weber kritisiert die Selbstdarstellung der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und hat eine Reihe von Plagiatsstellen in ihrem neuen Buch entdeckt.

Der Ärger für Annalena Baerbock scheint nicht zu enden. Zuletzt gab die grüne Kanzlerkandidatin bekannt, ein 40 000-Euro-Stipendium von der Heinrich-Böll-Stiftung für ihre nicht vollendete Promotion prüfen zu lassen. Dass sie in den vergangenen Wochen überhaupt in Erklärungsnöte geriet, ist vor allem auf den professionellen Plagiatsprüfer Stefan Weber (51) zurückzuführen. Was treibt den habilitierten Kommunikationswissenschaftler aus Salzburg an?Frage: Herr Weber, Sie hatten erst auf Unsauberkeiten im Lebenslauf von Frau Baerbock aufmerksam gemacht, dann auf Plagiatsstellen in ihrem Buch.

Weiterlesen mit MP+