Würzburg

MP+Prozess gegen 77-Jährigen in Würzburg: Anklage plädiert auf Totschlag statt Mord

Dass er seine Ehefrau stranguliert und erwürgt hat, hatte der Rentner bereits gestanden.  Staatsanwaltschaft wie Verteidigung plädierten nun auf Verurteilung wegen Totschlags.
Mordprozess am Justizzentrum in Würzburg. Angeklagt ist ein 77-Jähriger. 
Foto: Daniel Peter | Mordprozess am Justizzentrum in Würzburg. Angeklagt ist ein 77-Jähriger. 

Der Mordvorwurf gegen einen 77-jährigen Würzburger ist vom Tisch: Am Ende des zweiten Verhandlungstags vor dem Würzburger Landgericht haben sowohl Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach als auch Verteidiger Martin Reitmaier eine Verurteilung des angeklagten Rentners wegen Totschlags beantragt. Er hatte gestanden, seine 75 Jahre alte Ehefrau am Abend des 15. März im Ehebett erwürgt und mit einem Gürtel stranguliert zu haben. Durch die Beweisaufnahme lässt sich nicht mit ausreichender Sicherheit nachweisen, dass die Ehefrau geschlafen hatte, als ihr der 77-Jährige die Hände um den Hals legte - darin waren sich ...

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