Würzburg

MP+Prozess in Würzburg: Vater soll Drogen-Plantage der Söhne geduldet haben

Zum Auftakt des Verfahrens schweigt der Würzburger Unternehmer vor Gericht. Seine beiden Söhne gestehen die Vorwürfe. Einige Fragen müssen jedoch noch geklärt werden.
Eine Plantage fanden Drogenfahnder in einem Gartenhaus nicht weit vom Würzburger Gefängnis im Januar. Nun müssen sich ein Vater und seine zwei Söhne dafür vor Gericht verantworten.
Foto: SymbolDavid-Wolfgang Ebener, dpa | Eine Plantage fanden Drogenfahnder in einem Gartenhaus nicht weit vom Würzburger Gefängnis im Januar. Nun müssen sich ein Vater und seine zwei Söhne dafür vor Gericht verantworten.

Der Aufbau einer Drogenplantage sei "nicht so einfach gewesen, wie wir dachten", klagt einer von zwei Brüdern auf der Anklagebank bei seinem Geständnis. Das heimliche Düngen und Gießen sei mühsam gewesen, nachdem man sich schon den ganzen Tag durch das Studium der Wirtschaftsmathematik geplagt habe. Die Aufzucht von Cannabis-Pflanzen im Party-Schuppen des Vaters sei "keine so gute Idee gewesen", stimmt sein Bruder beim Prozessauftakt am Landgericht Würzburg zu.Die Anklage der Staatsanwaltschaft Würzburg spricht von bewaffnetem bandenmäßigem Handeltreiben mit Drogen der zwei Brüder gemeinsam mit ihrem Vater, ...

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