Würzburg

Rankings mit Licht und Schatten für Würzburgs Uni

Die Würzburger Julius-Maximilians-Uni hat sich in zwei internationalen Rankings erneut gut behauptet. Doch bei genauem Hinsehen zeigen sich auch Negativ-Tendenzen.
Vorlesung im Audimax an der Neuen Uni in Würzburg. Für das Image von Hochschulen ist ein gutes Abschneiden in internationalen Vergleichen wichtig.
Foto: Daniel Peter | Vorlesung im Audimax an der Neuen Uni in Würzburg. Für das Image von Hochschulen ist ein gutes Abschneiden in internationalen Vergleichen wichtig.

Zwei internationalen Rankings zufolge zählt die Würzburger Julius-Maximilians-Universität (JMU) zu den führenden Hochschulen in Deutschland und weltweit. In der neuen Ausgabe des Times Higher Education World University Rankings (THE) rutschte die JMU zwar weltweit von Platz 159 auf 163 zurück - bei 1396 gelisteten Universitäten trotzdem eine respektable Wertung. Deutschlandweit verbesserte man sich von Platz 19 auf 18.

Was im THE-Ranking bewertet wird

Das THE-Ranking vergleicht Lehre, Forschung, Zitationen, Drittmittel aus der Wirtschaft und Internationalität. Als Kriterien werden Publikationen in Fachzeitschriften, die Einwerbung von Drittmitteln oder das Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden herangezogen. 

Bundesweit Spitze sind mit den internationalen Plätzen 32 und  43 die beiden Münchner Unis LMU und TU, auf Rang vier in Bayern folgt nach Würzburg die Universität Erlangen-Nürnberg (Platz 183). Wissenschaftsminister Bernd Sibler freut sich: „Die THE-Rankings zeigen, dass unsere Universitäten sowohl den Studentinnen und Studenten als auch den Lehrenden attraktive Rahmenbedingungen bieten." An bayerischen Universitäten fänden "Querdenker, Problemlöser und Zukunftsgestalter" ein ansprechendes akademisches Zuhause.

Die Ergebnisse des Shanghai-Rankings

Wenige Wochen zuvor ist die neueste Ausgabe des renommierten Shanghai-Rankings erschienen. Darin kommt die JMU bei 1800 untersuchten und 1000 gelisteten Unis unter die besten 300 der Welt und unter die besten 21 in Deutschland. Bewertet werden unter anderem die Zahl von Auszeichnungen, Veröffentlichungen und Zitationen.

Aus Bayern sind neben Würzburg hier ebenfalls die zwei Münchner Universitäten sowie Erlangen-Nürnberg vertreten. Besonders gut schnitt die JMU im Shanghai-Ranking in den Fächern Biomedizin, Biologie, Chemie und Psychologie ab. Allerdings ist man im Vergleich zu den Vorjahren zurückgefallen: Erstmals schaffte es die JMU nicht mehr unter die Top 200. Zwischen 2003 und 2011 lag man sogar noch im Feld zwischen Platz 100 und 150. 

Unipräsident Alfred Forchel ist dennoch zufrieden. „Das starke Abschneiden unserer Universität in diesen Rankings zeigt, dass sich die JMU auch angesichts eines stark steigenden internationalen Konkurrenzdrucks behaupten kann", wird er in einer Mitteilung zitiert.

 

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