Heidingsfeld

Reue in der Berufung: Mildere Strafe für volksverhetzende Bilder

Das Würzburger Landgericht entschied schnell und zog einen Schlussstrich unter die zwei Jahre andauernde Affäre – im Sinne des angeklagten ehemaligen Faschingsfunktionärs.
Milderes Urteil in zweiter Instanz für einen ehemaligen Würzburger Faschingsfunktionär: Die Affäre um das Verteilen von volksverhetzenden Bildern in einer Whatsapp-Gruppe ist damit beendet (Symbolbild).
Foto: Uwe Anspach, dpa | Milderes Urteil in zweiter Instanz für einen ehemaligen Würzburger Faschingsfunktionär: Die Affäre um das Verteilen von volksverhetzenden Bildern in einer Whatsapp-Gruppe ist damit beendet (Symbolbild).

Das Landgericht Würzburg machte kurzen Prozess: Es brauchte am Donnerstagnachmittag unter Vorsitz von Susanne Krischker nicht einmal eine Stunde, um den zwei Jahre schwelenden Fall um volksverhetzende Bilder in einer WhatsApp-Gruppe im Umfeld der Gilde Giemaul in Würzburg-Heidingsfeld zu beenden. Überzeugendes Urteil in erster Instanz Die Verurteilung aus erster Instanz "liest sich für uns sehr überzeugend", betonte die Vorsitzende gleich zu Beginn. Es sei denn, es gäbe neue Fakten. Ein Freispruch rückte damit in weite Ferne, der Angeklagte und sein Verteidiger verstanden den Wink: Der 54-jährige ...

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