WÜRZBURG

Richtfest am Geschäftshaus und Hof Emeringen

Hoch oben: Azubi Moritz Puchmüller, Zimmermann Michael Weckbart und Dachdecker Alexander Rüttger beim Richtspruch.MÜLLER
Foto: Foto: | Hoch oben: Azubi Moritz Puchmüller, Zimmermann Michael Weckbart und Dachdecker Alexander Rüttger beim Richtspruch.MÜLLER

An Würzburgs prominentester Innenstadt-Baustelle war am Freitagmittag Richtfest: Rund 200 Gäste trafen sich auf Einladung des Bauherrn, der Freier -Hof Emeringen GmbH & Co. KG der Würzburger Unternehmerfamilie (s.Oliver), um einen wichtigen Fortschritt des fünfgeschossigen Geschäftshauses und des wieder errichteten Hofes Emeringen im Geviert oberer Mark/Eichhorn-/Martin- und Otto-Wels-Straße zu feiern. Der Rohbau steht, der Dachstuhl am Hof Emeringen ist aufgerichtet, im Frühjahr 2014 soll Eröffnung sein.

Hauptmieter ist das Textilunternehmens „Zara“. Im Erdgeschoss, wo nächstes Jahr junge Mode auf die Käufer wartet, begrüßte Christian Freier die Gäste – allen voran die Bauarbeiter und Handwerker, traditionell die Hauptpersonen eines Richtfestes. Zu diesem waren auch die Planer, Architekten, Vertreter der rund 25 am Bau beteiligten Firmen und der Stadtverwaltung, künftige Mieter und die Nachbarn gekommen. Bei letzteren bedankte sich Freier besonders, mussten und müssen sie Lärm, Staub und Behinderungen durch die Großbaustelle ertragen.

Freier versprach als Gegenleistung ein tolles Einkaufserlebnis in der künftigen Fußgängerzone Eichhornstraße, zu der das neue Geschäftshaus mit Geschäften (Zara und Schuh Görtz) im Unter-, Erd- und ersten Geschoss sowie Büros und Praxen ein attraktives Eingangstor sein soll.

„Begeistert“ zeigte sich Freier vom wiederrichteten Hof Emeringen, an dessen Seite in der Martinstraße die neue Zufahrt zur Marktgarage erfolgt. Mitte Oktober soll Eröffnung sein. In diesem Zusammenhang bedankte sich Oberbürgermeister Georg Rosenthal für die Bereitschaft des Bauherrn, die neue Tiefgaragenzufahrt, die erst eine Fußgängerzone Eichhornstraße ermöglicht, für die Stadt in seinem Geschäftshaus zu errichten. Dieses passe architektonisch an den oberen Markt, lobte der OB.

Dass sich das Haus ungeachtet seiner Größe mit 22 Metern Höhe und 50 Metern Länge in der Eichhornstraße „gut in die Umgebung einfügt“, befand auch Jürgen Engel von KSP Jürgen Engel Architekten. Das Frankfurter Büro zeichnete den Neubau, dessen Entwurf sich bei einem Wettbewerb mit bundesweit renommierten Architekten durchsetzte. „Gute Architektur funktioniert nur mit einem guten Bauherrn“ würdigte Engel die Zusammenarbeit mit der Familie Freier.

Vor dem Richtschmaus mussten sich die Gäste in die Mittagssonne bewegen – als Zimmermann Michael Weckbart unter der Richtkrone an Hof Emeringen den Richtspruch sprach, das Glas erhob und es traditionsgemäß zerschellen ließ.

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