Ochsenfurt

Rosa Behon will Bürgermeisterin von Ochsenfurt werden

Einstimmig wurde die Bankkauffrau aus Hopferstadt bei der Nominierungsversammlung der CSU gewählt. Was ihr besonders am Herzen liegt.
Landratskandidat und Bürgermeister von Kürnach Thomas Eberth (links) gratuliert der CSU-Bürgermeisterkandidatin Rosa Behon (Zweite von links) gemeinsam mit der stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden und Stadträtin Judith Schieblon und Fraktionssprecher Wolfgang Karl zur Nominierung.
Foto: Wilmar Behon | Landratskandidat und Bürgermeister von Kürnach Thomas Eberth (links) gratuliert der CSU-Bürgermeisterkandidatin Rosa Behon (Zweite von links) gemeinsam mit der stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden und Stadträtin ...

Mit einem hundertprozentigen Votum schicken die CSU-Ortsverbände Hohestadt, Hopferstadt und Ochsenfurt Rosa Behon ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Das geht aus einer Pressemitteilung der Ochsenfurter CSU hervor. Damit ist die CSU die erste Fraktion, die einen Bürgermeisterkandidaten für Ochsenfurt benannt hat. 

„Ich freue mich über so viel Rückhalt und Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und bin mir sicher, dass wir gemeinsam gewinnen werden“ sagte Rosa Behon nach der Nominierung. Diese leitete Landratskandidat Thomas Eberth aus Kürnach gemeinsam mit der CSU-Stadträtin Judith Schieblon.

Seit Jahrzehnten in der CSU engagiert

Die 56-jährige Mutter von zwei Kindern und Oma von zwei Enkelkindern ist in Hopferstadt aufgewachsen und lebt dort mit ihrem Ehemann. Neben ihrem Beruf als Bankkauffrau ist sie seit Jahrzehnten in der CSU engagiert.  Ihre Verwurzelung in der Ochsenfurter Bürgerschaft drücke sich in ihrer Mitgliedschaft bei vielen Vereinen aus, heißt es in der Pressemitteilung weiter.  Rosa Behon ist seit 2014 zweite Bürgermeisterin, sitzt seit 2008 für die CSU Ochsenfurt im Stadtrat. Sie ist Bezirksrätin des Landkreises Würzburg und gehört seit 2014 dem Kreistag an. Seit 2018 ist sie Vorsitzende der Frauen Union Würzburg-Land.

Als Kernelemente ihrer Vision für die Stadt und die Ortsteile bezeichnet sie die Sicherung und den Ausbau des Wirtschaftsstandorts Ochsenfurt, eine solide und generationengerechte Finanzplanung, die Stärkung der Familien durch bedarfsorientierte Angebote, die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt und eine Ausschöpfung der planungsrechtlichen Möglichkeiten in Bebauungs- und Flächennutzungsplan.

"Ab jetzt bin ich voll dabei."
Rosa Behon, Bürgermeisterkandidatin der CSU

Die Nominierung sei intern bei der Stadtversammlung der drei Ortsverbände erfolgt, sagte Behon im Gespräch mit der Redaktion. Sie habe zwar mit einem hohen Rückhalt gerechnet, das einstimmige Votum habe sie dann aber doch positiv überrascht, zumal es sich um eine geheime Wahl gehandelt habe. Bei der Versammlung sei kein Gegenkandidat aufgetreten, sie wisse aber von zwei CSU-Mitgliedern, die sich dafür ebenfalls interessiert hätten, so Behon auf Nachfrage. Um wen es sich dabei handelt, möchte sie nicht verraten. Jedenfalls hätten sich die Mitglieder im Vorfeld der Nominierungsversammlung "aus verschiedenen Gründen" auf sie geeinigt.

Vor zwei oder drei Jahren habe sie sich noch nicht vorstellen können, für das Amt zu kandidieren, sagt Rosa Behon. Allerdings sei sie mit einigen Dingen in Ochsenfurt nicht einverstanden und habe sich daher entschieden, selbst aktiv zu werden. Insbesondere mache ihr Sorgen, dass in der Vergangenheit verschiedene Mitarbeiter die Stadtverwaltung verlassen hätten und dadurch viel Wissen verloren gegangen sei, so Behon. Dieser Entwicklung wolle sie Einhalt gebieten.

Auch die Stadtratsliste steht fest

Richtig konkret geworden sei die Kandidatur aber erst Anfang des Jahres. "Ab jetzt bin ich voll dabei", sagt die Kandidatin, die sich ab nächstem Monat von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen wird, um mögliche Interessenskonflikte zu vermeiden. Wann und wie die CSU in den Wahlkampf starten werde, solle nun geplant werden. "Wir sind hier ein gutes Team", sagt die Bürgermeisterkandidatin.

Auf der CSU-Stadtratsliste kandidieren in der aufgeführten Reihenfolge: Rosa Behon, Siegfried Scheder, Judith Schieblon, Otmar Reißmann, Benedikt Zeplin, Christiane Brock, Tobias Bauer, Wolfgang Karl, Jutta Scheele, Andreas Klüpfel, Stefan Pohl, Johannes Klinke, Klaus Stöcklein, Michael Neudecker, Heidi Röper, Markus Sicka, Josef Goldschmied, Burkard Haaf, Klaus Buchner, Marlene Nolte, Georges Goriye, Kilian Kemmer, Beatrice Guttenberger, Joachim Beck.

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