s.Oliver eröffnet am Donnerstag neuen „Flagship store“

Haben Sie's erkannt? So sah's einmal an der Ecke oberer Marktplatz/Schönbornstraße aus, wo am Donnerstag das Rottendorfer Modeunternehmen s.Oliver seinen neuen „Flagship store“ eröffnet.
Modegeschichte am Marktplatz 13       -  (how)    Haben Sie's erkannt? So sah's einmal an der Ecke oberer Marktplatz/Schönbornstraße aus, wo am Donnerstag das Rottendorfer Modeunternehmen s.Oliver seinen neuen „Flagship store“ eröffnet. In diesem Zusammenhang macht Stadtrat und Stadthistoriker Willi Dürrnagel darauf aufmerksam, dass die Nummer 13 früher schon einmal Modegeschäfte beherbergte. So wurde obiges Haus 1894 von Andreas Langlotz erbaut. Der Besitzer eröffnete dort ein Kaufhaus für Modewaren, Konfektion sowie Teppiche und Gardinen. In dem Gebäude betrieb später Egmont Lebowitsch ein Damenmantel-Geschäft. Lebowitschs Sohn Heinz, der in dem Haus wohnte und 1935 nach Haifa emigrierte, ist der Vater von Ron Sommer, früherer Telekom-Chef. Dem im Krieg zerstörten Haus folgte 1949/50 ein zweigeschossiger Neubau der VR-Bank, der 1955 aufgestockt und 1973 rundum erneuert wurde. Nach dem Entschluss, den Forum-Bau am unteren Markt zu errichten, verkaufte die VR-Bank das Haus Nummer 13 vor zwei Jahren an s.Oliver. Der Modekonzern riss das Bankgebäude ab und erntet nun Lob für seinen Neubau – unter anderem von Hans Steidle. In einem Gastbeitrag würdigt der Stadtheimatpfleger den sensiblen Umgang mit der Architektur.  Würzburg-Ausgabe S. 28
Foto: FOTO Archiv Willi Dürrnagel | (how) Haben Sie's erkannt? So sah's einmal an der Ecke oberer Marktplatz/Schönbornstraße aus, wo am Donnerstag das Rottendorfer Modeunternehmen s.Oliver seinen neuen „Flagship store“ eröffnet. In diesem Zusammenhang macht Stadtrat und Stadthistoriker Willi Dürrnagel darauf aufmerksam, dass die Nummer 13 früher schon einmal Modegeschäfte beherbergte. So wurde obiges Haus 1894 von Andreas Langlotz erbaut. Der Besitzer eröffnete dort ein Kaufhaus für Modewaren, Konfektion sowie Teppiche und Gardinen. In dem Gebäude betrieb später Egmont Lebowitsch ein Damenmantel-Geschäft. Lebowitschs Sohn Heinz, der in dem Haus wohnte und 1935 nach Haifa emigrierte, ist der Vater von Ron Sommer, früherer Telekom-Chef. Dem im Krieg zerstörten Haus folgte 1949/50 ein zweigeschossiger Neubau der VR-Bank, der 1955 aufgestockt und 1973 rundum erneuert wurde. Nach dem Entschluss, den Forum-Bau am unteren Markt zu errichten, verkaufte die VR-Bank das Haus Nummer 13 vor zwei Jahren an s.Oliver. Der Modekonzern riss das Bankgebäude ab und erntet nun Lob für seinen Neubau – unter anderem von Hans Steidle. In einem Gastbeitrag würdigt der Stadtheimatpfleger den sensiblen Umgang mit der Architektur. Würzburg-Ausgabe S. 28

In diesem Zusammenhang macht Stadtrat und Stadthistoriker Willi Dürrnagel darauf aufmerksam, dass die Nummer 13 früher schon einmal Modegeschäfte beherbergte. So wurde obiges Haus 1894 von Andreas Langlotz erbaut.   Der Besitzer eröffnete dort ein Kaufhaus für Modewaren, Konfektion sowie Teppiche und Gardinen. In dem Gebäude betrieb später Egmont Lebowitsch ein Damenmantel-Geschäft. Lebowitschs Sohn Heinz, der in dem Haus wohnte und 1935 nach Haifa emigrierte, ist der Vater von Ron Sommer, früherer Telekom-Chef. Dem im Krieg zerstörten Haus folgte 1949/50 ein zweigeschossiger Neubau der ...

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