Würzburg

Samstagsbrief: Liebe Oma, so schlecht geht es der Corona-Jugend nicht

Während des Lockdowns müssen alle verzichten. Egal wie alt sie sind. Verglichen mit früheren Generationen und angesichts der Pandemie ist das Opfer aber überschaubar, findet unser Autor.
Tim Eisenberger (links) mit seiner Oma und den Geschwistern Anna und Ben.
Foto: Tim Eisenberger | Tim Eisenberger (links) mit seiner Oma und den Geschwistern Anna und Ben.

Liebe Oma Luise, in den zwei Wochen, die ich als Kind bei dir jede Sommerferien verbracht habe, habe ich mich immer wie im Paradies gefühlt. Noch jetzt, mit mittlerweile 29, denke ich gerne an all das zurück, was du für mich und meine Geschwister gemacht hast. Jeden Morgen ein heißer Kakao, warme Croissants aus dem Ofen mit Nutella. Wir durften, wann immer wir wollten, vorm Fernseher hängen, draußen Fußball spielen oder Bonbons aus der Süßigkeiten-Schublade naschen. Du hattest sichtlich Spaß daran, uns zu verwöhnen und glücklich zu machen.

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