Würzburg

Standpunkt: Erwachsenenbildung braucht mehr als warme Worte

Kommunen und Landkreise zahlen, Kursgebühren steigen - nur der Freistaat duckt sich bei der Erwachsenenbildung weg. Ein Skandal, findet Kommentator Andreas Jungbauer.
Ein Französischkurs an der Volkshochschule Karlstadt. Die Einrichtungen der Erwachsenenbildung brauchen mehr staatliche Förderung.
Foto: Karlheinz Haase | Ein Französischkurs an der Volkshochschule Karlstadt. Die Einrichtungen der Erwachsenenbildung brauchen mehr staatliche Förderung.

Volkshochschulen galten über Jahre hinweg als nett. Aber notwendig? Zäh hat sich ein Klischee gehalten, das von Abnehm-, Yoga- oder Malkursen genährt wird. Die gibt es natürlich. Aber die Hauptaufgaben der Erwachsenenbildung liegen woanders. Sie hat sich, in VHS wie bei kirchlichen Trägern, längst geformt zu einem eigenständigen Bildungsbereich außerhalb von Schule, Beruf oder Uni. Wer es mit dem lebenslangen Lernen ernst meint, kommt an der Erwachsenenbildung nicht vorbei. Ihr wichtigster Akteur in Bayern sind mit jährlich rund vier Millionen Teilnehmern die 200 Volkshochschulen. Und das seit genau 100 ...

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