Würzburg

Stilles Gedenken am Volkstrauertag

Würzburgs Bürgermeister Martin Heilig, Landrat Thomas Eberth, Oberst Michael Emeis und der Vorsitzende der Kriegsgräberfürsorge in Unterfranken, Regierungsprädident Dr. Eugen Ehmann, legten zusammen mit weiteren verbundenen Institutionen und Verbänden Kränze nieder.
Foto: Oliver Bauer | Würzburgs Bürgermeister Martin Heilig, Landrat Thomas Eberth, Oberst Michael Emeis und der Vorsitzende der Kriegsgräberfürsorge in Unterfranken, Regierungsprädident Dr.

In  ein Jahr des stillen Gedenkens, das weitgehend ohne die Teilnahme der Öffentlichkeit vergeht, hat die Corona-Pandemie das Gedenkjahr 2020 verwandelt. Nachdem bereits der 75. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs am 16. März und das Kriegsende am 8. Mai in aller Stille begangen wurden, stand auch der Volkstrauertag unter dem Eindruck der Pandemie.

Im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurden in Unterfranken Kränze auf den Kriegsgräberstätten in Gemünden am Main, Hammelburg und Wildflecken sowie in Aschaffenburg und Schweinfurt niedergelegt. Traditionell beteiligte sich der Volksbund-Bezirksverband Unterfranken am Gedenken in der Stadt Würzburg, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands.

Hier legte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender der Kriegsgräberfürsorge am Denkmal im Husarenwäldchen gemeinsam mit Bürgermeister Martin Heilig, Landrat Thomas Eberth und Oberst Michael Emeis sowie weiteren verbundenen Institutionen und Verbänden Kränze nieder, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Der Volkstrauertag hat seinen Ursprung in einer Initiative der Kriegsgräberfürsorge in Bayern und richtet seinen Blick auf die Millionen Opfer der beiden Weltkriege, die durch Krieg, Völkermord, Vertreibung ihr Leben verloren, so die Mitteilung.

Das Gedenken schließt die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage ebenso ein wie die im Einsatz ums Leben gekommenen Soldaten der Bundeswehr und anderer Einsatzkräfte. Gleichsam erinnert der Volkstrauertag an die Opfer von Terrorismus, Verfolgung, Extremismus und Antisemitismus in der Gegenwart.

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