Würzburg

MP+Streit um Ackerflächen: Bekämpfung des Hungers in der Welt statt Umweltschutz?

Angesichts des Krieges in der Ukraine dürfen Landwirte nun auch auf geschützten Brachflächen Futterpflanzen anbauen. Warum das manchen Bauern in Unterfranken nicht weit genug geht.
Die EU-Kommission stellt wegen des Ukraine-Kriegs Ausnahmeregelungen für die Landwirtschaft in Aussicht. Laut Bio-Landwirten geschieht das auf Kosten der Umwelt, Bauernverbänden geht die Regelung nicht weit genug.
Foto: Lino Mirgeler, dpa (Symbolfoto) | Die EU-Kommission stellt wegen des Ukraine-Kriegs Ausnahmeregelungen für die Landwirtschaft in Aussicht. Laut Bio-Landwirten geschieht das auf Kosten der Umwelt, Bauernverbänden geht die Regelung nicht weit genug.

Die Kornkammern Europas befinden sich im Krieg und die Welt bangt um ihre Ernährungssicherheit: Die EU-Kommission hat deshalb im März die Weichen für eine Krisenproduktion in der Landwirtschaft gestellt. Bauern in der EU sollen im Sommer 2022 für Umweltschutz vorgesehene Ackerflächen nutzen dürfen, um dort Nahrungs- und Futtermittel anzubauen.Doch Deutschland will die vorgeschlagenen Maßnahmen nur teilweise umsetzen. Das sieht eine vom Bundesrat gebilligte Verordnung von Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) vor.

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