THEILHEIM

Theilheimatfest: Das erste war ein voller Erfolg

Eine überaus erfolgreiche Premiere feierte das erste Heimatfest in Theilheim, unter dem originellen Namen „Theilheimatfest“. An die 2000 Besucher strömten dazu in die Straßen, Gassen und Höfe des Weinortes.
Angstfrei: Schon die Kleinsten versuchten sich beim erste Heimatfest in Theilheim im Wettmelken – wohl auch, weil es sich um keine Kuh aus Fleisch und Blut handelte, sondern ein Modell.
Foto: Simon Metzger | Angstfrei: Schon die Kleinsten versuchten sich beim erste Heimatfest in Theilheim im Wettmelken – wohl auch, weil es sich um keine Kuh aus Fleisch und Blut handelte, sondern ein Modell.

Bereits zur Mittagszeit herrschte reges Treiben rund um die Schaubühne am Rathaus, die das Herzstück des Festes darstellte.

Groß war der Jubel, als sowohl Karoline Wallrapp, die Theilheimer Weinprinzessin, als auch die fränkische Weinkönigin, Melanie Unsleber, im Doppelpack auf der Bühne standen und allen Besuchern viele unterhaltsame Stunden wünschten.

Langweilig wurde es angesichts eines bunten Programms ohnehin niemandem. Die Theilheimer Vereine, Organisationen, Musikgruppen, Privatpersonen und Künstler präsentierten sich von ihrer besten Seite und sorgten mit originellen Ideen und Aktionen für Kurzweil bei Jung und Alt.

Vom Kleintierzuchtverein bis zum Kirchenchor, vom Imker bis zum Metallbildner, alle, die Theilheim zu dem machen was es ist, waren vertreten.

Großer Beliebtheit erfreuten sich die Veranstaltungen und Aktionen, bei denen die Besucher auch selbst aktiv teilnehmen konnten. Bei den Landfrauen durfte man beispielsweise seine Melkkünste beim Wettmelken unter Beweis stellen, auch wenn es sich um keine Kuh aus Fleisch und Blut handelte.



Der Sportverein wartete mit Torwandschießen und Kleinfeldtennis auf. Die Theilheimer Feldgeschworenen boten ein Gewinnspiel an, bei dem man das Gewicht eines großen Grenzsteins schätzen musste und beim Skateboard-Workshop konnten waghalsige Skate-Virtuosen ihr Können in einer Halfpipe unter Beweis stellen.

Auch für Kinder war einiges geboten. Vor allem der Zirkus „Allemallach“ entpuppte sich mit seinen amüsanten Vorstellungen als wahrer Besuchermagnet bei allen Gästen.

Ein Ballonflug-Wettbewerb, Kinderschminken, sowie eine Spielstraße sorgten zusätzlich dafür, dass die Kleinen auf ihre Kosten kamen.

Ein Highlight boten die Oldtimerfreunde aus Uengershausen, die mit einer Vielzahl an historischen, aber bestens erhaltenen Schleppern nach Theilheim gereist waren.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Von Burgunderbraten mit Klößen, Bratwürsten Coburger Art, Putengeschnetzeltes und Hamburgern bis hin zu Kaffee und Kuchen, die kulinarische Bandbreite ließ keinerlei Wünsche offen. Selbstverständlich wurde auch der Wein aus Theilheimer Lagen verköstigt.

Für die musikalische Untermalung sorgten die ortseigene Blaskapelle, der Gesangsverein, sowie diverse Musikgruppen und auch die Kinder vom Kindergarten St. Johannes gaben auf der Schaubühne ihr Gesangs- und Tanztalent zum besten.

Zudem fanden sich Politiker aus Stadt und Land, wie Landrat Eberhard Nuß oder MdL Volkmar Halbleib, zum Fest in Theilheim ein.

Für eine reibungslose Umleitung des Verkehrs und die Sperrung der Straßen im Ortskern zeigte sich die örtliche Feuerwehr verantwortlich.

Aus einer Idee geboren

Bereits vor über einem Jahr wurde mit der Planung für das erste „Theilheimatfest“ begonnen. Den Stein ins Rollen brachte damals Bürgermeister Hubert Henig. „Die Idee eines solchen Festes entstammt unserem Bürgermeister“, erklärt Martin Redelberger von der Theilheimer Gemeindeverwaltung.
 
„Sein Ziel war es, zusammen mit den Bürgern etwas auf die Beine zu stellen, das unseren Nachbarn, Gästen, Freunden und Bekannten zeigt, was in uns Theilheimern und in Theilheim selbst steckt. Und ich denke, das ist uns gut gelungen“, ergänzt Redelberger.

Allerdings: Organisatoren und Teilnehmer des Festes, die Bürger Theilheims, sowie die Besucher ziehen ein durchweg positives Resümee.

Bleibt zu hoffen, dass dies auch beim nächsten „Theilheimatfest“ der Fall sein wird. Bis dahin muss man sich jedoch voraussichtlich noch zwei Jahre gedulden.

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