Würzburg

MP+Tod auf der A 3: Hätte die Feuerwehr schneller am Unfallort sein können?

Jahrelang rückten die Feuerwehren im Landkreis Würzburg nach veralteten Plänen aus. Erst als eine Frau in den Flammen ums Leben kam, behob die Einsatzplanung rasch bekannte Schwächen.
Bei einem Unfall auf der A3 in Höhe Würzburg-West explodierte im Dezember 2020 die Ladung eines Lastwagens. Eine 53 Jahre alte Frau kam in ihrem brennenden Fahrzeug ums Leben.
Foto: Berthold Diem (Archivbild) | Bei einem Unfall auf der A3 in Höhe Würzburg-West explodierte im Dezember 2020 die Ladung eines Lastwagens. Eine 53 Jahre alte Frau kam in ihrem brennenden Fahrzeug ums Leben.

Samstag, 12. Dezember 2020: Auf der A3 brennt ein Lkw mit Feuerwerkskörpern. Um 15.09 Uhr erhält die Notrufzentrale in Würzburg die Information über den Unfall vor dem Autobahndreieck Würzburg-West, Fahrtrichtung Würzburg. Drei Minuten später geht das Alarmfax von der Integrierten Leitstelle (ILS) an die Feuerwehren Helmstadt und Waldbüttelbrunn. Zeitgleich werden der Kreisbrandrat Michael Reitzenstein und der damalige Kreisbrandinspektor für den Bereich West, Winfried Weidner, alarmiert. Doch bis die nächstgelegene Feuerwehr in Waldbrunn ausrücken darf, vergehen weitere fünf Minuten.

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