WÜRZBURG/MÜNCHEN

Uni Würzburg ist mit am Start bei den Exzellenzverbünden

Die Unis Würzburg und Bayreuth haben Förderzusagen.
Foto: Kiefer | Die Unis Würzburg und Bayreuth haben Förderzusagen.

Die Universität Würzburg hat sich zusammen mit der Uni Bayreuth erfolgreich beim Freistaat um die Förderung zweier zukunftsweisender Projekte zu den Themen Biomaterialien und Ökosysteme beworben. Wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in einer Pressemitteilung berichtet, sind diese Projekte zwei von insgesamt fünf Projekten, für deren Anträge Wissenschaftsminister Bernd Sibler nun grünes Licht gegeben hat.

Der genaue Titel des einen geförderten Würzburger Projektes lautet „Function by Design: Cellular Hybrids“. Außer den Antragsstellern – eben der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und der Universität Bayreuth (UBT) – ist an dem Projekt auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) beteiligt, letztere allerdings auf eigene Kosten.

Das andere geförderte Würzburger und Bayreuther Projekt heißt „Auswirkungen des globalen Wandels auf Biodiversität und Ökosystemfunktionen“. Die Förderungen sollen im Rahmen des Programms „Exzellenzverbünde und Universitätskooperationen“ (EVUK) erfolgen. Insgesamt stehen im Rahmen dieses EVUK-Programms für sechs Kooperationsprojekte bayerischer Universitäten in einem Förderzeitraum von fünf Jahren rund 32 Millionen Euro in Form zeitlich befristeter Stellen für Professorinnen und Professoren sowie als Sachmittel zur Verfügung.

Die weiteren Anträge, für die es ebenfalls grünes Licht gab, kamen von der TU München und der Universität Regensburg zum Thema Grüne Gentechnik, von den Unis Erlangen und Regensburg zur Immunologie – hier beteiligt sich die Uni Würzburg auf eigene Kosten –, sowie von der TU München und der Uni Erlangen zu Grünem Wasserstoff und zur Zukunft der Mobilität.

Im Lauf des Jahres 2021 soll über die Förderung eines weiteren Forschungsverbundes entschieden werden. Dieser soll laut Pressemitteilung explizit im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften angesiedelt werden.

Sibler: „Ganz im Sinn der Hightech Agenda Bayern“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Unsere Hochschulen sind erstklassige Forschungszentren, mir ist wichtig, dass sie, wo immer möglich und sinnvoll, Synergien bilden, um sich im internationalen Wettbewerb nachhaltig aufzustellen“, so Sibler laut Pressemitteilung. Mit dem Programm „Exzellenzverbünde und Universitätskooperationen“ unterstütze der Freistaat die bayerischen Universitäten beim Auf- und Ausbau von Kooperationen und bei strategischen Vernetzungen mit dem Ziel, ihre Chancen für eine erfolgreiche Teilnahme als Exzellenzcluster am Wettbewerb im Rahmen der bundesweiten Exzellenzstrategie 2026 der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG zu erhöhen. Der Freistaat investiere mit diesem Programm Mittel für Forschungsprojekte ganz im Sinne der Hightech Agenda Bayern und damit in Fortschritt und Innovation.

EVUK ist laut Ministerium eines von mehreren Förderprogrammen, die von Mitteln aus der Hightech Agenda Bayern profitieren und dazu beitragen sollen, bayerische Universitätscluster noch erfolgreicher zu machen, wenn es um das Einwerben von Mitteln aus der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern geht. „Dieser viel beachtete Forschungswettbewerb in der deutschen Wissenschaftslandschaft verfolgt das Ziel, den Wissenschaftsstandort Deutschland international zu stärken“, so das Ministerium. (kup)

Infos unter www.bayern.de und www.bmbf.de

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