Würzburg

MP+Uniper-Verstaatlichung: Union will Gasumlage abschaffen und über Antrag im Bundestag "wöchentlich abstimmen" lassen

Die Verstaatlichung des Gasimporteurs heizt die Debatte um die umstrittene Gasumlage an. Was CSU-Politikerin Anja Weisgerber und andere Abgeordnete aus Unterfranken sagen.
Die unterfränkische CSU-Politikerin Anja Weisgerber spricht sich für eine Abschaffung der Gasumlage aus, noch bevor diese in Kraft tritt.
Foto: Britta Pedersen, dpa | Die unterfränkische CSU-Politikerin Anja Weisgerber spricht sich für eine Abschaffung der Gasumlage aus, noch bevor diese in Kraft tritt.

Trotz der geplanten Verstaatlichung des Gasimporteurs Uniper will die Bundesregierung vorerst an der Gasumlage festhalten. Das teilte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch mit. Mit der Umlage sollen Gasimporteure gestützt werden, die wegen der hohen Einkaufspreise für Gas in Schwierigkeiten geraten. Derzeit ist die Umlage für alle Gasnutzer auf rund 2,4 Cent pro Kilowattstunde festgelegt.Mit der nun angekündigten Verstaatlichung von Uniper ergebe sich für die Umlage aber eine Situation, die geprüft werden müsse, räumte Habeck ein.

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