FRAUENLAND

Urgestein der Keesburg

Auf der vergeblichen Suche nach dem echten „Frauenländer“ kommt plötzlich Licht ins Dunkel. Erwin Schmollinger! Er selbst hat freilich seine Bedenken, wen man den Begriff verwendet. Aber er fühlt sich schon so, wenngleich er sich eigentlich mehr als Experte der Keesburg sieht. Da gilt er inzwischen schon als Historiker. Ein Buch hat Erwin Schmollinger in Vorbereitung, das noch in diesem Herbst auf den Markt kommen soll.

Dabei geht um viele Erinnerungen, hauptsächlich aber eben um die Keesburg, wo vor rund 200 Jahren ein Maurermeister aus Gaubüttelbrunn namens Joseph Kees mit Wohnhaus, Scheune und Schweinestall sozusagen Besitz genommen hat. Das war dann eben die „Keesburg“. Das Frauenland reicht heute bis zur Barbara-Straße – dazwischen liegen Welten. Als das Gut Keesburg nach dem Krieg abgerissen wurde, war Erwin Schmollinger traurig. Er habe damals geweint, gibt er zu.

Seine Informationen über die Geschichte der Keesburg haben sich inzwischen auf 21 Ordner angehäuft. Und noch immer bedauert Schmollinger, dass der Abriss des Herrenhauses Keesburg mit dem französischen Dachstuhl nicht verhindert werden konnte. Übrig geblieben sind nur einige Kastanienbäume. Daneben gibt es jetzt griechische Köstlichkeiten.

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