Ochsenfurt

Verführung auf Italienisch

Der Reisebus mit der Ochsenfurter Reisegruppe (für das Foto durften die Masken kurzfristig abgenommen werden).
Foto: Reinhard Ott | Der Reisebus mit der Ochsenfurter Reisegruppe (für das Foto durften die Masken kurzfristig abgenommen werden).

Das Piemont ist liegt am Fuße von Bergen, an drei Seiten von der Alpenkette begrenzt, bietet die unterschiedlichsten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Dieses Gebiet war das Ziel der Reisegruppe Gartenfreunde Ochsenfurt. Das Motto war: Neues entspannt kennenlernen und kulinarisches genießen. So ging die Fahrt im modernen, luxuriösen Reisebus durch die Landschaft der Schweizer Bergwelt, vorbei am Lago Maggiore, Mailand und Vercelli nach Terruggia. Der Abend konnte bereits genussvoll mit einem Sprung ins Hotel eigene Schwimmbad starten. Danach folgte zum Einstimmen ein köstliches Menü mit heimischen Weinen.

Am nächsten Tag führte die malerische Fahrt die Reisegruppe über enge Straßen und durch kleine Dörfer über Asti nach Turin, die Stadt der Arkaden und dem Fiat-Werk. Die Ochsenfurter:innen besichtigten die Turiner Schönheiten, wie die großzügigen Arkaden, die eindrucksvollen Plätze und Bauwerke. So stand unter der kenntnisreichen Leitung von zwei Reiseführerinnen auch der Dom an der Piazza San Giovanni mit der Grabtuch-Kapelle auf dem Programm.

Am Abend konnten sich die Reisegruppe wieder an den kulinarischen Genüssen aus der Region erfreuen. Susanne, die deutsch-italienische Reiseleiterin war ein absoluter Gewinn für die Reisegruppe. Sie informierte mit einem großen Fachwissen und brachte so das Piemont allen näher. So berichtete Susanne, dass es in der nördlichen Region des Piemont auf 240 000 Hektar Reis angebaut wird, und das Gebiet somit zu den größten Reisanbaugebieten in Europa gehört. Wie gut dieser Reis schmeckt, konnte in der historischen Osteria, die sich neben der Reisfarm Tenuta Colombara befindet, getestet werden. Ebenso wurde Grappa getestet bei der Besichtigung des Familienbetriebes Destelleria Magnoberta. Nur Trester aus der Region werden hier verarbeitet, wozu aus der weltbekannte Barolo gehört.

Unter der fachkundigen Führung von Susanne wurde auch Alba, die Stadt der hundert Türme und der Trüffel erkundet. Natürlich stand auch Barolo auf dem Programm. Dort wurde die Reisegruppe von der Winzerfamilie Francesco Borgagno erwartet und persönlich vom 87-jährigen Chef und Gründervater des Weingutes begrüßt. Die Weinprobe mit einem Imbiss mit verschiedenen Schinken, Käse und Brot waren ein Genuss. Zurück zum Hotel ging es über die Höhen von Montforte und Serralunga, sodass alle nochmals einen Eindruck von der schönen Landschaft erhielten.

Als Überraschung wartete bei der Ankunft im Hotel eine selbstgebackene Torte der Hotelchefin auf die Gäste. Überwältigt von so viel Gastfreundschaft fiel es allen schwer sich von Terruggia zu verabschieden. Zurück ging es wieder vorbei am Lago Maggiore über den San Bernardino Pass, wo noch eine Überraschung wartete: Es gab einen Stopp mit Imbiss und Erfrischung am Roffla Wasserfall, eines der Naturschauspiele in der Schweiz. Der letzte Hieb war dann wie üblich bei diesen Reisen die Einkehr im Gasthaus Linden in Windelsbach bei Rothenburg. Mit schönen Eindrücken überschüttet kehrte die Gruppe zufrieden nach Ochsenfurt zurück.

Von: Uschi Merten, für die Gartenfreunde Ochsenfurt

Die Reise war gut geplant und gut durchdacht. Aktiv verantwortlich dafür waren (von links) Susanne Bayer (Reiseleiterin Piemont), Hans Günter (Reiseleiter), Sylvia Borgogno, Frau Borgogno sen., Francesco Borgogno, Karl Kümmeth (Reiseleiter) und Busfahrer Georg Bauer im Hof der Winzerfamilie Borgogno mit Blick auf Barolo.
Foto: Reinhard Ott | Die Reise war gut geplant und gut durchdacht. Aktiv verantwortlich dafür waren (von links) Susanne Bayer (Reiseleiterin Piemont), Hans Günter (Reiseleiter), Sylvia Borgogno, Frau Borgogno sen., Francesco Borgogno, ...
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