Vom Sanierungsfall zum Luxushotel

(kri)Das geschichtsträchtige Anwesen Schloss Frankenberg – unweit vom Weinort Bullenheim gelegen – hat einen neuen Besitzer: Der in der Fränkischen Schweiz lebende, schwäbische Unternehmer Roland Belz hat am vergangenen Freitag beim Uffenheimer Notar Bernhard Seeger die entsprechenden Verträge unterzeichnet.
Schloss Frankenberg bei Bullenheim ist verkauft. Der neue Besitzer Roland Belz, will das geschichtsträchtige Bauwerk zu einem Luxushotel umfunktionieren. Außerdem sollen von dem Schloss aus Landpartien mit so genannten Aaglander-Kutschen unternommen werden.
Foto: FOTO SCHARNAGEL | Schloss Frankenberg bei Bullenheim ist verkauft. Der neue Besitzer Roland Belz, will das geschichtsträchtige Bauwerk zu einem Luxushotel umfunktionieren.
SCHLOSS FRANKENBERG

Der neue Schlossbesitzer gibt in einer Pressemitteilung erste Einblicke in sein vorläufiges Nutzungskonzept, das den Um- und Ausbau des malerischen Ensembles zum kleinen Luxushotel vorsieht. Belz hat schon konkrete Pläne für die Nutzung von Schloss Frankenberg.

Darin enthalten sind Land-Partien im so genannten Aaglander, einer mechanisch angetriebenen Kutsche. Diese Landpartien soll es laut Pressemitteilung schon ab Ostern geben. Bis Ostern soll deshalb auch auf Schloss Frankenberg eine Aaglander-Kutschhalterei errichtet werden. Diese wäre dann die dritte Kutschhalterei neben dem Stammsitz Schloss Kühlenfels in der Fränkischen Schweiz und Rothenburg ob der Tauber.

„Das malerische Ensemble der Schlossanlage und seine exponierte Lage mit prächtigem Blick über Weinberge und Felder hinaus ins weite Land waren die entscheidenden Gründe für den Erwerb von Schloss Frankenberg“, so Roland Belz.

Auch die unter dem Vorbesitzer Baron von Lerchenfeld in jahrzehntelanger Arbeit durchgeführten Sanierungsmaßnahmen beeindruckten ihn und seine Lebensgefährtin, die Architektin Irmgard Ochs. Sie ist laut Presseschreiben Expertin für die fachgerechte Sanierung und Restaurierung von Denkmälern und soll dafür sorgen, dass auch die weiteren Um- und Ausbauarbeiten von Schloss Frankenberg sorgfältig und in Abstimmung mit den Fachbehörden erfolgen.

Als Kenner von Schloss Frankenberg und seiner Umgebung soll deshalb Baron von Lerchenfeld in die Umsetzung des neuen Konzeptes mit einbezogen werden. Hierzu gehören neben dem Ausbau der Gastronomie im „Alten Amtshaus“ auch weiterhin Firmenveranstaltungen sowie Vereins- und Familienfeiern.

In mehreren Schritten sollen behutsame Renovierungsmaßnahmen aller Räumlichkeiten zum stimmigen Ambiente des „neuen“ Frankenberg beitragen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

„Mit den großzügigen Salons im Schloss, dem Torhaus in der Vorburg, der Brennerei und der alten Kelterei sowie dem riesigen Gewölbekeller stehen Räume zur Verfügung, die sich in idealer Weise zu repräsentativen und stimmungsvollen Tagungs- und Veranstaltungsräumen herrichten lassen“ so Roland Belz.

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