Sommerhausen

Warum alte Birnensorten ein Stück fränkische Kultur sind

Neue Pflanzen als Attraktion im Tierpark Sommerhausen: Der Birnenkulturweg klärt über Lämmerwäsele, Trutzerle und andere alte Sorten auf. Und wer weiß, was Latwerge ist?
Harald Biedermann montiert die Informationstafeln für den Birnenkulturweg im Tierpark Sommerhausen.
Foto: Antje Roscoe | Harald Biedermann montiert die Informationstafeln für den Birnenkulturweg im Tierpark Sommerhausen.

Am 6. Oktober wird im Tierpark in Sommerhausen ein Birnenkulturweg eröffnet. Zwölf Birnbäume sind gepflanzt, seltene, alte Sorten, die es in keiner Baumschule mehr gibt. Tafeln informieren über die Namen und Besonderheiten der Birnen.   Die Hänserbirne wurde früher zum Mosten und Brennen genutzt. Die Lämmerwäsele ist eine ganz frühe Sorte, die Ende Juli reif ist. Die Zänkelesbirne ist lagerfähig und ideal zum Kochen. Trutzerle, eine aromatische Tafelbirne mit kurzer Haltbarkeit, wurde gerne gedörrt oder zu Latwerge verarbeitet. Das ist ein eingedicktes Mus, das aus Zwetschgen oder auch Birnen ...

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!