Ochsenfurt

MP+Wegen Corona: Müssen Brauer ihr Fassbier in den Kanal schütten?

Aufgrund des Lockdowns sind die Fassbierlager der Brauereien randvoll. Doch Bier hält nicht ewig. Was also tun mit dem überständigen Gerstensaft?
Fassbier zum Mitnehmen, das Dietrich Oechsner an seiner Biertankstelle zapft, ist eine originelle, aber wenig ergiebige Lösung für die alternden Fassbier-Bestände. Lena Rüger, Nadine Höbarth und Erwin Labicki aus Goßmannsdorf, Mitglieder einer Familie, haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt. 
Foto: Gerhard Meißner | Fassbier zum Mitnehmen, das Dietrich Oechsner an seiner Biertankstelle zapft, ist eine originelle, aber wenig ergiebige Lösung für die alternden Fassbier-Bestände. Lena Rüger, Nadine Höbarth und Erwin Labicki aus Goßmannsdorf, Mitglieder einer Familie, haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt. 

Einer badet drin, ein anderer bietet die Maß "to go", ein dritter rechnet damit, demnächst viele Hektoliter in den Kanal schütten zu müssen - die Frage eint alle Bierbrauer der Gegend: Wohin mit dem Fassbier, das während des Lockdowns nicht verkauft werden konnte und dessen Mindesthaltbarkeitsdatum in den nächsten Wochen ablaufen wird?  Am vergangenen Freitag Nachmittag hat die Oechsner-Brauerei in Ochsenfurt ihre Bier-Tankstelle eröffnet. In mitgebrachte Gefäße konnten Kunden ihr Bier zapfen lassen. Natürlich nur zum Mitnehmen. Wohl auch wegen des kühlen Wetters fiel die Resonanz bescheiden aus. Am ...

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