Gaubüttelbrunn

Werkstattbrand in Gaubüttelbrunn: Feuerwehr verhindert größeren Schaden

In Gaubüttelbrunn brannte eine Werkstatthalle.
Foto: Björn Jungbauer | In Gaubüttelbrunn brannte eine Werkstatthalle.

Zu einem Werkstattbrand eilten am frühen Montagabend zahlreiche Feuerwehren und Rettungskräfte an den Ortsrand von Gaubüttelbrunn, teilt der Bürgermeister von Kirchheim mit. Eine große, dunkle Rauchwolke wies schon von weitem den Weg zum Brand.

Kurz vor 6.30 Uhr hatten demnach mehrere Personen an der Werkstatthalle einer Firma dichten schwarzen Rauch entdeckt und die Einsatzkräfte verständigt. Aufgrund des bestätigten Feuers, der Einsatzmeldung und der Örtlichkeit wurde von der integrierten Leitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus dem Landkreis Würzburg und dem benachbarten Main-Tauber-Kreis in die Hauptstraße nach Gaubüttelbrunn beordert. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute aus Gaubüttelbrunn stellten diese offenes Feuer im Bereich der Halle fest, welches drohte sich auf das Dach und die gesamte Halle auszubreiten.

„Wir haben daher sofort einen Löschangriff von außen begonnen, dank unseres Tanks im Löschfahrzeug mit 1200 Liter Wasser verging vom Eintreffen bis zur effektiven Brandbekämpfung nur sehr wenig Zeit“, so der Kommandant der Feuerwehr Gaubüttelbrunn, Martin Engert. Zwei Trupps waren dabei sofort mit schwerem Atemschutz und der Wärmebildkamera im Einsatz, da durch den Brand die Halle stark verraucht war. Durch die nachrückenden zahlreichen Kräfte konnte dann eine Löschwasserversorgung aus dem Ort aufgebaut, der Löschangriff von innen wie außen und von mehreren Seiten sehr schnell intensiviert werden.

In Gaubüttelbrunn brannte eine Werkstatthalle.
Foto: Björn Jungbauer | In Gaubüttelbrunn brannte eine Werkstatthalle.

Nach kurzer Zeit hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle und konnten ein Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Gebäude und den Anbau verhindern. Besondere Herausforderungen stellten für die Einsatzkräfte die in der Halle gelagerten Betriebsstoffe wie Öle und verschiedenste Gasflaschen dar. Über die Drehleiter der Feuerwehr Ochsenfurt wurde im Zuge der Nachlöscharbeiten dann das Dach samt der dortigen Photovoltaikanlage kontrolliert. 

Im Einsatz waren rund 100 ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehren aus Allersheim, Euerhausen, Gaubüttelbrunn, Giebelstadt, Kirchheim, Oberwittighausen, Ochsenfurt, Rottendorf (Einsatzleitwagen) und Sulzdorf, von Seiten der Landkreisführung Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, Kreisbandinspektor Heiko Drexel und Kreisbandmeister Jürgen Fuß. Seitens des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswägen, die Bereitschaft Giebelstadt, ein Einsatzleiter und der Rettungshubschrauber Christoph 18 eingesetzt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land war mit mehreren Streifen am Brandort und übernahm die Ermittlungen. Auch der Wasserwart der Gemeinde Kirchheim war vor Ort, da anfangs unklar war, ob zusätzliche Wassermengen vom Übergabeschacht der Fernwasserversorgung zur Sicherstellung des Löschwassers bereitgestellt werden müssen.

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