Würzburg

Wie der Porsche aus der DDR nach Würzburg kam

Ein Schuhfabrikant aus Ostdeutschland hatte in den Fünfzigern ein standesgemäßes Auto fahren wollen und baute sich einen Porsche 356. Jetzt steht das Unikat in Unterfranken.
Ein Miersch? Oder doch ein Porsche? Dieser Nachbau aus der DDR hat reichlich deutsch-deutsche Geschichte auf der Kühlerhaube.
Foto: Michael Bauer | Ein Miersch? Oder doch ein Porsche? Dieser Nachbau aus der DDR hat reichlich deutsch-deutsche Geschichte auf der Kühlerhaube.

Eine Schönheit, spätestens auf den zweiten Blick. Da kann der knallrote Taycan mit seinen wuchtigen Hüften und stechenden Augen prahlen wie er will: Dieses bucklige, creme-weiße Ding da im Schatten der Stahltreppe stiehlt ihm in der Ausstellungshalle doch die Schau. Es ist ein Einzelstück. "Porsche" steht drauf, ein VW-Kübelwagen ist drin. Gebaut in der DDR von fleißigen Händen: Ja, das ist ein Miersch. Das Fahrzeug schaut aus wie ein 356er Porsche, hat aber vier Sitze - und eine Menge zu erzählen."Ich will, dass dieses Auto lebt und bewegt wird", sagt der Eigentümer.

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