Würzburg

MP+Wie in Würzburg bald ein Gedenkort an deportierte Juden erinnert

Seit 2015 wird geplant, in zwei Wochen nun wird der neue Denkort am Würzburger Hauptbahnhof eröffnet. Genau 77 Jahre nach dem letzten Deportationszug - und ein wenig anders.
Die Eröffnung des Denkortes am Würzburger Hauptbahnhof steht bevor. Koffer aus Stein oder Metall sollen die vielen zurück gelassenen Gepäckstücke der deportierten Juden in der Nazizeit symbolisieren. 
Foto: Thomas Obermeier | Die Eröffnung des Denkortes am Würzburger Hauptbahnhof steht bevor. Koffer aus Stein oder Metall sollen die vielen zurück gelassenen Gepäckstücke der deportierten Juden in der Nazizeit symbolisieren. 

Es war der Beginn eines Weges ohne Wiederkehr, der Beginn einer Fahrt in den Tod. Am 17. Juni 1943 um 14.19 Uhr startete am Würzburger Hauptbahnhof der letzte große Deportationszug. Mit 57 Juden, die an diesem Tag nach Ausschwitz gebracht wurden, um dort im Konzentrationslager ermordet zu werden. Sieben weitere Menschen kamen in das KZ im tschechischen Theresienstadt. Auf den Tag genau 77 Jahre später, soll ihnen und den weiteren 2004 unterfränkischen Juden, die zwischen 1941 und 1943 deportiert wurden, nun die letzte Würde erwiesen werden.

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